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Die 10 Jungfrauen: Belohnung und Strafe

Zuerst müssen wir sehen, dass die 5 törichten Jungfrauen keine Ungläubigen sind. Dies haben wir bereits hier beschrieben. Die 5 Klugen haben sich im Gegensatz zu den Törichten während ihrer Lebzeiten um die Errettung ihrer Seele gekümmert, wie wir bereits hier gesehen haben. Was aber geschieht mit den 10 Jungfrauen, nachdem sie von den Toten auferstanden sind?

Die Belohnung: Der Eingang in die Hochzeit

Wir haben bereits gesehen, dass beim Kommen Jesu alle (zuvor gestorbenen) Christen gleichzeitig von den Toten auferstehen werden. Doch nach der Auferstehung macht Gott einen Unterschied. Hier heißt es:

… und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen.

Matthäus 25:10

Die 5 Klugen erhalten als Belohnung den Eingang in die Hochzeit. In Offenbarung 19:7-9 sehen wir, wie die Hochzeit des Lammes kommt und wie seine Frau sich bereitet hat. Auch daran können wir erkennen, dass es einer Vorbereitung bedarf – genau wie die 5 Klugen, die sich durch das Sammeln des Extra-Öls vorbereitet haben. Gleich nach Kapitel 19 lesen wir in Offenbarung 20:1-4, dass das 1000-jährige Reich auf der Erde beginnt. Am Ende der 1000 Jahre stellt Gott dem ganzen Universum das Neue Jerusalem als die geschmückte Braut des Lammes vor (vgl. Offenbarung 21:2). Diese drei Stellen zeigen uns, dass das Hochzeitsfest des Lammes während des 1000-jährigen Reiches stattfinden wird. Das Hochzeitsfest ist die Belohnung für die 5 klugen Jungfrauen, weil sie sich rechtzeitig vorbereitet haben. Sie haben in der Tat viel Grund, fröhlich zu sein und zu jubeln (vgl. Offenbarung 19:7)!

Die Strafe: Hinausgeworfen

Doch was geschieht mit den 5 Törichten, während die Klugen beim Hochzeitsfest sind?

„Ich kenne euch nicht“

Jesus sagt zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht“ (Vers 12). Das bedeutet nicht, dass Jesus diese Christen nicht als Personen mit Namen kennt. Natürlich weiß er, wer sie sind, aber er kennt sie nicht in Bezug auf den Eingang in die Hochzeit. Es ist wie wenn Jesus die Teilnehmerliste durchschaut und die Namen der Törichten darin nicht findet. Ihr Name wurde sozusagen von der Teilnehmerliste gestrichen. Dies erinnert uns an die Gemeinde in Sardes, in der die Namen der Überwinder nicht aus dem Buch des Lebens ausgetilgt werden (vgl. Offenbarung 3:5). Mit anderen Worten: Wer nicht überwindet, dessen Namen wird von der „Teilnehmerliste“ des Hochzeitsfests gestrichen – nicht etwa auf ewig, sondern zeitlich begrenzt auf 1000 Jahre.

Die äußere Finsternis

Wie wir gesehen haben, sind die 5 Klugen beim Hochzeitsfest und genießen während des 1000-jährigen Reiches mit Abraham, Isaak und Jakob die Anwesenheit des Bräutigams. Doch wo sind die 5 Törichten? Jesus sagt:

Und ich sage euch: Viele werden kommen von Osten und Westen und werden zu Tisch liegen mit Abraham und Isaak und Jakob im Reich der Himmel; aber die Söhne des Reiches werden hinausgeworfen werden in die äußere Finsternis; dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.

Matthäus 8:11-12

Jesus zeigt uns, dass die Söhne des Reiches hinausgeworfen werden – nicht etwa die Ungläubigen (zur Erinnerung: Die 5 Törichten sind keine Ungläubigen). Sie werden vom Hochzeitsfest ausgeschlossen und in die äußere Finsternis geworfen – mit Heulen und Zähneknirschen. Dies zeigt uns, dass es während des 1000-jährigen Reiches auch einen Ort gibt, an dem die 5 Törichten bestraft werden. Dies wird von Jesus nochmals bestätigt:

Als aber der König hineinging, die zu besehen, die zu Tisch lagen, sah er dort einen Menschen, der kein Hochzeitsgewand trug, und spricht zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen, ohne ein Hochzeitsgewand anzuhaben? Er aber verstummte. Da sprach der König zu den Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn in die äußere Finsternis hinaus! Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.

Matthäus 22:11-13

Fazit

Wie wichtig ist, dass wir heute Öl für unsere Gefäße kaufen – d.h. dass wir uns heute um die vollständige Errettung der Seele kümmern! Jesus hat versprochen, dass er uns aufs Völligste erretten kann, wenn wir durch ihn zu Gott kommen und mit ihm zusammenwirken (vgl. Hebräer 7:25; Philipper 2:12-13). Wenn unser Leben nämlich vorbei ist und wir vor dem Herrn Jesus stehen, wird es ernst: Reicht unser Öl, dass wir in die Hochzeit eingehen dürfen? Andernfalls müssen wir während des 1000-jährigen Reiches eine Zeit lang die äußere Finsternis erdulden. Lasst uns heute klug sein und unsere Seele vom Herrn ganz erretten lassen!

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