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Erfahrungen der Opfer in Jakobus 1

Schon allein in Jakobus Kapitel 1 finden sich zahlreiche Erfahrungen von Christus als der Wirklichkeit aller Opfer. Zur Erinnerung: Die Opfer, die Gott von seinem Volk zur Zeit des Alten Bundes verlangt hat, sind im dritten Buch Mose Kapitel 1 bis 7 beschrieben. Heute im Neuen Bund verlangt Gott immer noch Opfer von seinem Volk – jedoch keine Tiere oder Brot wie im Alten Bund, sondern geistliche Opfer durch Jesus Christus (vgl. 1.Petrus 2:5). Die Beschreibung der Opfer in 3.Mose 1-7 sind eine Beschreibung der Reichtümer Christi, der alle diese Opfer in sich selbst erfüllt hat. Jesus Christus ist das wahre Brandopfer, Speisopfer, Friedensopfer, Sünd- und Übertretungsopfer.

Jakobus schreibt in seinem ersten Kapitel sehr viel über die Erfahrung der geistlichen Opfer. Er nennt sie war nicht namentlich, aber seine Anweisungen entsprechen völlig der Erfahrung Christi als diese Opfer. Ein paar Beispiele:

Brandopfer

Schon im ersten Vers erwähnt Jakobus die Erfahrung von Christus als dem Brandopfer:

Jakobus, ein Sklave Gottes und des Herrn Jesus Christus, den zwölf Stämmen in der Zerstreuung: Freut euch!

Jakobus 1:1

Er bezeichnet sich selbst als ein Sklave Gottes. Ein Sklave muss zuallererst seinem Herrn und Meister gehorsam sein. Und genau der Gehorsam zeigt Christus als das Brandopfer. Jesus Christus war allezeit 100 Prozent dem Vater gehorsam. Nicht ein einziges Mal war Jesus dem Willen des Vaters ungehorsam. Johannes 8:29 sagt uns sogar, dass er immer nur das getan hat, was dem Vater wohlgefiel. Sind wir unserem Meister Jesus immer gehorsam? Sicher nicht. Genau deshalb brauchen wir unbedingt Christus als unser Brandopfer.

Speisopfer

In Vers 2 geht es gleich weiter mit der Erfahrung vom Speisopfer:

Achtet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in allerlei Prüfungen fallt.

Jakobus 1:2

Das Speisopfer im 3.Mose 2 war ungesäuertes Brot (oder Kuchen), das vor allem in fertig gebackener Form Gott dargebracht wurde. Die Hitze, mit der das Speisopfer gebacken (oder gebraten) wurde, ist ein Bild auf die Leiden Christi. Jesus ging Zeit seines Lebens durch allerlei Prüfungen hindurch. Schon bei seiner Geburt wurde er von Herodes verfolgt. Ganz am Ende ging er durch die größte Prüfung: Der Tod am Kreuz. Durch diese „Hitze“ wurde Jesus in seinem menschlichen Leben vollkommen gemacht. Mit anderen Worten: Er wurde als Speisopfer „gebacken“, um sich Gott selbst darzubringen. Freuen wir uns in Prüfungen und Leiden? Wir brauchen Christus als unser Speisopfer.

Friedensopfer

Kurz darauf sehen wir das Friedensopfer:

Glückselig ist der Mann, der die Prüfung erduldet, denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche er denen verheißen hat, die ihn lieben.

Jakobus 1:12

Die Krone des Leben ist für die Herrschaft im kommenden 1000-jährigen Reich, das ein Reich des Friedens ist. Wenn wir in allen Prüfungen ausharren – d.h. wenn wir nicht „aus dem Backofen springen“, – dann ist das Ergebnis Friede. Wir haben trotz widriger Umstände Frieden mit Gott und den Menschen. Wenn wir Christus nicht als Friedensopfer kennen, werden wir bitter und verhärtet, wenn wir durch Leiden gehen. Wir werden Gott die Schuld geben und keinen Frieden finden. Daher brauchen wir Christus als unser Friedensopfer.

Sündopfer

Später schreibt Jakobus über das Sündopfer:

Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht. Denn Gott kann nicht vom Bösen versucht werden und er selbst versucht niemand. Sondern ein jeder wird versucht, wenn er von seiner eigenen Lust fortgezogen und gelockt wird. Danach, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie Sünde; und die Sünde, wenn sie ausgewachsen ist, bringt den Tod hervor.

Jakobus 1:13-15

Wenn wir durch Prüfungen gehen, kommt auch oft Satan, um uns zu versuchen. Er möchte uns in der Prüfung zu Fall bringen. Er reizt die Lust in unserem Fleisch. Wenn wir dieser Lust nachgeben, ist das unweigerliche Ergebnis die Sünde. Das Ergebnis der Sünde ist dann der Tod. Auch in Jesu Leben sehen wir, wie Satan ihn versucht hat (vgl. Matthäus 4). Aber Jesus hat siegreich jeder Versuchung widerstanden. Die Sünde hatte keine Chance, in ihn hineinzugelangen. Selbst der Tod hatte keinerlei Macht über ihn. Wir erliegen oft der Versuchung Satans und fallen in seine Grube hinein. Daher ist es so wichtig, dass wir Christus als unser Sündopfer kennen und erfahren.

Übertretungsopfer

Am Ende sehen wir noch das Übertretungsopfer:

Darum legt ab allen Schmutz und allen Überfluss von Bosheit und nehmt mit Sanftmut das eingepflanzte Wort auf, das die Kraft hat, eure Seelen zu erretten.

Jakobus 1:21

Die Sünde ist Schmutz, den wir abwaschen müssen. Das Blut unseres Herrn Jesus Christus reinigt uns von aller Sünde, wenn wir sie ihm bekennen und uns reinigen lassen. Wenn der Herr uns Licht gibt, sehen wir den Schmutz und die Bosheit in unserem Herzen. Wir sollen nicht lange warten, sondern Christus als Übertretungsopfer nehmen, indem wir sein kostbares Blut anwenden. Auf Basis seines Blutes vergibt Gott alle unsere Sünden. Wir brauchen dieses wunderbare Übertretungsopfer jeden Tag.

Möge der Herr uns durch das Wort in Jakobus in die Wirklichkeit aller Opfer hineinbringen!

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