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Henoch wandelte mit Gott

Der zweite Zeuge in Hebräer 11 ist Henoch. Von ihm heißt es: „Durch Glauben wurde Henoch weggenommen, so dass er den Tod nicht sah, und wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn weggenommen hatte. Denn vor seiner Wegnahme hat er das Zeugnis erlangt, dass er Gott wohlgefallen hatte“ (V. 5). Der wichtigste Aspekt, den Hebräer 11 über Henoch herausgreift, ist seine Wegnahme, das heißt, seine Entrückung. Henoch wurde während seiner Lebzeiten entrückt. Er musste also den Tod nicht schmecken. Was für eine wunderbare Erfahrung! Auch wir leben heute in einer Zeit, in der die Entrückung Realität werden kann. Jesus wird bald zum zweiten Mal auf die Erde kommen. Die Bibel zeigt uns, dass kurz vor seiner sichtbaren Ankunft die treuen Gläubigen auf den himmlischen Berg Zion zu Gottes Thron entrückt werden.

Doch die Entrückung hat – wie bei Henoch – Voraussetzungen. Über Henoch heißt es: „Und Henoch wandelte mit Gott, und er war nicht mehr, denn Gott hatte ihn hinweggenommen“ (1.Mose 5:24). Henoch wandelte mit Gott 300 Jahre lang. Kein Wunder hat Gott ihn als Belohnung entrückt! Wie steht es um uns Christen heute? Leider schaffen wir es oft nicht einmal 3 Jahre lang, jeden Tag mit Gott zu wandeln. Wie ist es mit 3 Tagen? Wir müssen heute lernen, in allen Dingen mit Gott zu wandeln. Das heißt zuerst einmal, dass wir lernen müssen, Jesus Christus in allen Dingen zu fragen und ihm nachzufolgen. Wie oft machen wir noch Dinge getrennt von ihm? Wir fragen ihn oft gar nicht, was er über eine bestimmte Situation denkt. Wir tun einfach, was wir für richtig halten. Doch jemand, der mit Gott wandelt, übt, in allen Dingen zu ihm zu kommen und ihn ernsthaft zu suchen. Genau deshalb heißt es in Hebräer 11: „Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm zu gefallen; denn wer zu Gott vorwärts kommt, der muss glauben, dass er ist und denen, die ihn ernsthaft suchen, ein Belohner sein wird“ (Hebr. 11:6). Wer mit Gott wandelt, muss zu ihm vorwärts kommen und ihn ernsthaft suchen!

Bevor Henoch in Hebräer 11 erwähnt wird, wird von Abel und von seinem wohlgefälligen Opfer gesprochen (siehe diesen Artikel). Diese Abfolge zeigt uns auf wunderbare Weise, was Gott heute haben möchte. Am Beispiel Abels sehen wir, dass Gott von uns Christen geistliche Opfer begehrt, die ihm angenehm sind durch Jesus Christus (vgl. 1.Petrus 2:5). Am Beispiel Henochs offenbart uns die Schrift, dass wir lernen sollen, mit Gott zu wandeln. Diese beiden Aspekte gehören zusammen: Die Opfer zur Anbetung Gottes und ein Wandel, der ihm wohlgefällt. Das eine ohne das andere geht nicht. Wir können Gott keine geistlichen Opfer bringen, wenn wir nicht mit Gott wandeln. Dann ehren wir ihn mit den Lippen, aber unser Herz ist weit entfernt von ihm (vgl. Matthäus 15:8). Andererseits sollen wir nicht meinen, es sei ausreichend, wenn wir mit Gott wandeln. Nein, vielmehr sollen wir Gott unserem Vater den besten Teil unserer Erfahrung mit Christus als geistliches Opfer darbringen. Diesen Christus gewinnen wir ja gerade in unserem Wandel mit Gott! Wenn wir schon sagen, dass wir mit Gott wandeln, dann lasst uns auch den besten Teil (den Erstling) Gott als geistliches Opfer in der Festversammlung darbringen. Genau das bestätigt auch Hebräer 13:15: „Lasst uns also durch ihn Gott beständig ein Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.“ Die Frucht der Lippen entsteht in einem Wandel mit Gott. Lasst uns mit Gott wandeln und die Frucht daraus Gott als geistliches Opfer darbringen!

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