(Deutsch) Die Säulen für die weisse Leinwand

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Die Säulen sind notwendig, um die weiße Leinwand zu tragen

Wie können wir ein Leben führen, in dem Gottes gerechte Taten zum Ausdruck kommen? Damit die weiße Leinwand aufgehängt werden kann und somit Gottes Gerechtigkeit sichtbar wird, gibt es 60 Säulen außen um die Stiftshütte herum. Ohne die Säulen kann die Leinwand nicht stehen. Aus diesem Grund sind die Säulen sehr wichtig. Sie werden detailliert beschrieben (2.Mose 27:9-19). Gott braucht für den Aufbau seines Hauses Säulen. „Mögen unsre Söhne in ihrer Jugendzeit wie stark gewachsene Pflanzen sein, unsre Töchter wie Ecksäulen, schön geschnitzt nach der Bauart eines Tempels“ (Ps. 144:12). Diese zeichnen sich nicht durch eine bestimmte Fähigkeit oder Begabung aus, sondern dadurch, dass sie genau so beschaffen sind, wie Gott es vorgeschrieben hat.

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We Are God’s Dwelling Place

God desires to dwell with us and to express His nature. That is why Moses had to build a dwelling place for God, the tabernacle. Today, God no longer dwells in a tent, nor in a temple built with man’s hands (cf. Acts 17:24). Rather, we – the born-again believers – are the house of God. “Do you not know that you are the temple of God and that the Spirit of God dwells in you?” (1 Cor. 3:16).

Just as God’s glory was visible in His tabernacle at the time of the old covenant, God wants to express His glory today through us and through His church. So God’s house must correspond exactly to His blueprint.

Separation Between God’s House and the World

First of all, we see that the tabernacle and its outer court are separated from the outside world by a special enclosure. There is a distinct separation between God’s house and the essence of this world. Outside is the world, which is under the dominion of the wicked one: “We know that we are of God, and the whole world lies under the sway of the wicked one” (1 John 5:19). The nature or essence of this world stands in stark contrast to the kingdom of God. In the gospel of John, Jesus said that His kingdom is not of this world (cf. John 18:36). As believers, God has saved us out of this world: “He has delivered us from the power of darkness and conveyed us into the kingdom of the Son of His love” (Col. 1:13). Furthermore, the Word shows us that this world is perishing, and that God will judge it: “Now is the judgment of this world; now the ruler of this world will be cast out” (John 12:31). But God’s house will remain forever: “The world is passing away, and the lust of it, but he who does the will of God abides forever” (1 John 2:17).

With such much contrast, there cannot be any mixture. God will not accept worldly elements entering His house. That is why there is a clear separation, for “what agreement has the temple of God with idols?” (2 Cor. 6:16a).

Our Body Should Express God’s Nature

The outer court of the tabernacle is a picture for our body, the holy place a picture for our soul, and the Most Holy a picture for our human spirit. Just as the outward enclosure separates the tabernacle from the world, so also our body and the deeds we perform with it should display a clear separation from the world. God wants us to give our body for Him and thereby glorify Him: “I beseech you therefore, brethren, by the mercies of God, that you present your bodies a living sacrifice, holy, acceptable to God, which is your reasonable service [for God]” (Romans 12:1). “You were bought at a price; therefore glorify God in your body and in your spirit, which are God’s” (1 Cor. 6:20).

The White Linen – the Righteous Acts of the Saints

The main feature of the outer separation is the white linen. This linen shows God’s righteousness, holiness, and purity. God’s righteousness must also be visible to this world in our conduct as Christians. We cannot conform ourselves to this world to practice the same sinful, useless deeds as those who are without God. Jesus said that we are the light of this world (cf. Matt. 5:14). Revelation shows us that the white linen is the righteous acts of the saints (cf. Rev. 19:8). The first thing you notice about a person is his conduct – for example, his speech. Therefore, it is important for us to present a clear contrast to the people in this world.

More about the outer separation of the tabernacle and how we can be such people in Part 2.

 

(Deutsch) Wir sind der Tempel des lebendigen Gottes

Wir sind der Tempel des lebendigen Gottes

Gott ist heilig, und der Ort, an dem er wohnt, muss heilig sein. Der Hebräerbrief sagt uns: “Die Hauptsache aber bei dem, wovon wir reden, ist: Wir haben einen solchen Hohepriester, der sich zur Rechten des Thrones der Majestät in den Himmeln gesetzt hat als ein Diener des Heiligtums und des wahren Zeltes, das der Herr aufgerichtet hat und kein Mensch.” (Hebr. 8:1-2). Die Heilige Schrift sagt uns, dass wir heute der Tempel des lebendigen Gottes sind: “Wisst ihr nicht, dass ihr ein Tempel Gottes seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben, denn der Tempel Gottes ist heilig; der seid ihr” (1.Kor. 3:16-17) und: “Und was hat der Tempel Gottes mit den Götzen gemein? Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes; wie Gott gesagt hat: Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.” (2.Kor. 6:16). Heute wohnt der Herr in uns, und wenn wir Gläubige der Tempel des lebendigen Gottes sind, dann muss unser ganzes Wesen heilig und vollkommen geheiligt werden.

Der erste “Tempel”, der in der Heiligen Schrift erwähnt wird und in dem Gott wohnte, ist die Stiftshütte. Gott gab Mose ein klares Bild von der Stiftshütte auf dem Berg Sinai und befahl ihm: “Sie dienen dem Abbild und Schatten der himmlischen Dinge, wie Mose Weisung erhielt, als er das Zelt anfertigen sollte. Denn: Sieh zu, sprach er, dass du alles nach dem Muster machst, das dir auf dem Berg gezeigt worden ist.” (Hebr. 8:5). Nachdem er vom Berg heruntergekommen war, bauten Mose und die Männer mit ihm die Stiftshütte genau nach dem Muster, das Gott ihm auf dem Berg gezeigt hatte.

Wie wurde die Stiftshütte gebaut? Die Stiftshütte hat eine Abgrenzung, um sie von der Außenseite zu trennen, wo das Volk Gottes wohnte. Sie besteht aus drei Teilen: dem äußeren Vorhof, dem Heiligtum und dem Allerheiligsten. Wie die Stiftshütte wurden auch wir gemäß 1.Thessalonicher 5:23 in drei Teilen geschaffen: unserem Geist, unserer Seele und unserem Leib (Körper). Unser innerster Teil ist unser Geist, der dem Allerheiligsten entspricht; unsere Seele entspricht dem Heiligtum, und unser Körper entspricht dem äußeren Vorhof der Stiftshütte. Wir sind tatsächlich ein Tempel des lebendigen Gottes! Wir als Tempel des lebendigen Gottes sind nach Gottes Vorbild auf dieselbe Weise geschaffen worden wie die Stiftshütte.

Die Stiftshütte ist durch eine Abgrenzung vollständig von der Außenwelt getrennt, weil der gesamte Stiftshütte für Gott heilig ist. Deshalb müssen alle drei Teile der Stiftshütte heilig sein. Gott kann nicht in einer Stiftshütte wohnen, in der nur der innerste Teil heilig ist, aber im äußeren Hof geschehen gewöhnliche und unheilige Dinge, die seinem Reich unwürdig sind! Dass Gott im Allerheiligsten wohnt, bedeutet nicht, dass nur das Allerheiligste heilig war und die anderen Teile nicht heilig waren. Es gibt verschiedene Grade der Heiligkeit. Je weiter man in die Stiftshütte hineingeht, desto heiliger wird es. Deshalb wird der innerste Teil das Allerheiligste genannt. Die ganze Stiftshütte war heilig. Gott wohnte im Allerheiligsten. Genauso wohnt auch er heute in unserem Geist, wenn wir wiedergeboren sind. Aber nicht allein der Geist, sondern alle drei Teile unseres Wesens müssen heilig sein. So wie die Stiftshütte heilig war, so müssen auch alle drei Teile unseres Wesens heilig sein. Deshalb heißt es in 1.Thessalonicher 5:23, dass Gott uns vollständig heiligen muss – nicht nur unseren Geist, sondern auch unsere Seele und sogar unseren Körper, unser ganzes Wesen.

Unser Körper muss geheiligt werden, um Gottes Willen zu tun und seine Herrlichkeit auszudrücken

In 3.Mose 6:16 und 26 weist Gott Mose an, dass der Anteil für die Priester an den Opfern an einem heiligen Ort, nämlich im Vorhof der Stiftshütte, gegessen werden soll. Dies zeigt, dass auch der äußere Vorhof heilig sein muss. Da der äußere Vorhof unserem Körper entspricht, weist dies darauf hin, dass unser Körper geheiligt werden muss. In der Vergangenheit haben wir betont, dass Gott in unserem Geist wohnt, der heilig ist, und dass auch unsere Seele – unser Verstand, unser Gefühl und unser Wille – geheiligt werden muss. Aber jetzt müssen wir erkennen, dass Gott auch unseren Körper heiligen will. Ohne ein Gefäß gibt es für Christus in uns keine Möglichkeit, sich auszudrücken oder zu vergrößern.

Bevor Christus kam, hatte Gott bereits einen Leib für Ihn vorbereitet, um Gottes Willen zu tun: “Darum spricht er bei seinem Kommen in die Welt: Opfer und Gaben hast du nicht gewollt, aber einen Leib hast du mir bereitet. … Da sprach ich: Siehe, ich komme – in der Buchrolle steht von mir geschrieben –, deinen Willen, Gott, zu tun” (Hebräer 10:5,7). In Johannes 1,14 heißt es: “Und das Wort wurde Fleisch und zeltete unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Einziggeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit” (Johannes 1:14). Gott ist in Jesus Christus Mensch geworden. Er selbst war eine Stiftshütte, komplett mit dem Allerheiligsten, dem Heiligtum und dem Vorhof. Nun kam Gottes Herrlichkeit zum Ausdruck und konnte an Jesus Christus gesehen werden. Wie wichtig ist es, dass unser Leib geheiligt wird! Wie kann Gottes Herrlichkeit sonst erstrahlen und wer würde Gottes Willen ausführen? Ohne unseren Leib wären wir nicht in der Lage, Gottes Willen zu tun. Ihr könnt mich heute sehen, weil ich einen Leib habe, und ich kann sprechen, weil ich einen Mund habe. Unser Leib, der Vorhof des Stiftshüttes, ist also sehr wichtig.

Gott offenbart im Fleisch

In 1.Timotheus 3:16 schreibt Paulus im Zusammenhang mit der Gemeinde, dem Haus des lebendigen Gottes, über das Geheimnis der Göttlichkeit: “… und anerkannt groß ist das Geheimnis der Göttlichkeit: (Er,) der geoffenbart worden ist im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, gepredigt unter den Nationen, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit.” Das bedeutet, dass Gott durch sein Haus, die Gemeinde, zum Ausdruck gebracht werden muss. Göttlichkeit heisst, dass Gott zum Ausdruck kommt. Der erste Punkt des Geheimnisses der Göttlichkeit ist, dass Gott im Fleisch – also im Körper – offenbart wird. Wie wichtig ist der Leib! Es geht nicht nur darum, wie viel wir über den Geist wissen, sondern darum, wie Gott durch unseren Leib zum Ausdruck kommen kann. Wenn Gott im Fleisch offenbart wird, wird das Geheimnis der Göttlichkeit sichtbar.

Jesus Christus ist ein Mensch geworden, um Gott zu verherrlichen. In gleicher Weise schrieb der Apostel Paulus: “nach meiner ernsten Erwartung …, dass Christus in meinem Leib verherrlicht werde, sei es durch Leben oder durch Tod” (Phil 1,20). Wir wollen Christus in unserem Leben groß machen, aber das geschieht nicht nur durch unseren Geist. Paulus hatte das Bewusstsein, dass Christus in seinem Leib verherrlicht werden muss. Uns fehlt dieses Bewusstsein oft. Wir denken, dass unser Leib uns nur Schwierigkeiten bereitet, also warten wir einfach, bis er verwandelt wird. Natürlich werden wir eines Tages einen neuen Leib bekommen. Aber heute will Christus durch meinen Leib vergrößert werden! Lobt den Herrn für unseren Leib! Gott hat unseren Leib geschaffen, damit Christus, der in unserem Geist wohnt, sich durch unseren Leib ausdrücken kann und damit wir seinen Willen ausführen können. Wenn unser Leib unrein ist und alles Schmutzige einfach eindringen lässt, gibt es keine Möglichkeit für uns, seinen Willen zu tun; es gibt keine Möglichkeit für den Heiligen Gott, der im Allerheiligsten wohnt, zum Ausdruck zu kommen. Das zeigt, wie wichtig die Heiligung unseres Leibes ist.

Das Problem des Leibes der Sünde und des Todes

Als der Mensch fiel, wurde der Mensch durch die Sünde verdorben. Die Sünde machte ihn untauglich und tötete ihn sogar (nicht im physischen Sinne). Römer 5:12 sagt uns, was geschah, als die Sünde kam: “Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben.” Der Tod ist durch die Sünde, die unseren Körper infiziert hat, in unseren Körper eingedrungen. Der Körper, der auf wunderbare Weise von Gott geschaffen wurde, um ihm Ausdruck zu verleihen und seinen Willen zu tun, wurde zu einem Körper der Sünde und des Todes (Römer 6,6; 7,24) und völlig unbrauchbar gemacht. Welch ein erbärmlicher Zustand!

Paulus erkannte seinen Zustand und rief: “Ich elender Mensch! Wer wird mich befreien von dem Leib dieses Todes?” (Römer 7:24). Paulus war sich bewusst, dass sein Körper ein Körper des Todes war und erkannte die Auswirkungen des Todes: “Denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht an; denn nicht, was ich will, das führe ich aus, sondern was ich hasse, das tue ich. … Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht, aber das Böse, das ich nicht will, das führe ich aus” (Römer 7:15, 19). Der Körper tut jetzt genau das Gegenteil von dem, wofür er geschaffen wurde. Anstatt Gottes Willen zu tun, tut er Böses! Das ist die Folge davon, dass der Körper durch die Sünde infiziert und verdorben ist. Außerdem sehen wir in Römer 8:2, dass unser Leib unter dem Gesetz der Sünde und des Todes steht. Wie können wir dann Gottes Willen tun? Wie kann ich Christus mit einem toten, unheiligen Leib verherrlichen?

Wenn wir wiedergeboren werden, nehmen wir Gottes Leben in unseren Geist auf. So wird der Geist lebendig gemacht. Doch obwohl wir das Leben in unserem Geist haben, besteht das Problem darin, dass unser Körper tot ist und Gottes Willen nicht tun kann: “Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen” (Römer 8:10). Aber durch den Geist Gottes gibt es einen Weg, wie der Leib lebendig gemacht werden kann: “Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus Jesus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt” (Römer 8:11). Lobet den Herrn! Durch seinen Geist wird Gott unseren sterblichen Leib zum Leben erwecken, um seinen Willen zu tun! 2.Korinther 4:7 sagt, dass wir diesen Schatz in irdenen Gefäßen haben. Wir haben Christus in uns, aber unser irdisches Gefäß, unser Körper, muss durch den Geist lebendig gemacht werden, damit wir Gottes Willen tun können. Gottes Werk in uns geschieht nicht automatisch. Er wird unseren sterblichen Körper nicht einfach plötzlich lebendig machen, und alles wird wieder in Ordnung sein. Wenn wir wollen, dass sein Geist unseren sterblichen Leib lebending macht, dürfen wir nicht faul sein, sondern müssen fleißig sein und ständig mit Christus in unserem Geist zusammenarbeiten. Erst dann kann unser Leib als ein Tempel Gottes dienen, und Gott wird zum Ausdruck kommen.

Den Verstand auf den Geist setzen und durch den Geist die Handlungen des Leibes töten

Was müssen wir tun? Als erstes müssen wir unsere Gesinnung auf den Geist setzen. In Römer 8:6 heißt es: “Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, aber die Gesinnung des Geistes ist Leben und Friede.” So viele Probleme beginnen im Kopf, denn der Verstand ist auf das Fleisch gerichtet. Hier bezieht sich das Fleisch auf den verdorbenen Körper, der von der Sünde infiziert wurde. Kein Wunder, dass mein Körper in diesem Sinn tot ist und Gottes Willen nicht erfüllen kann. Aber, lobt den Herrn, es gibt eine wunderbare Lösung: Wir müssen unsere Gesinnung auf den Geist setzen, was zu Leben und Frieden führt. Meine Mitarbeit besteht darin, dass ich lernen muss, meine Gesinnung bewusst und bedingungslos auf den Geist zu setzen. Wenn ich meinen Gedanken freien Lauf lasse, nicht jeden Gedanken gefangen nehme und sie nicht auf den Geist setze, ist es kein Wunder, dass mein Körper tot ist und Gottes Willen nicht tun kann. Sobald meine Gedanken irgendwo hingehen wollen, muss ich sie beherrschen und sagen: “Halt! Ich setze meine Gesinnung jetzt auf den Geist. Ich will nicht über diese Dinge nachdenken.” Wir müssen uns darin üben, unsere Gesinnung auf den Geist zu setzen.

Dann müssen wir auch bewusst durch den Geist die Handlungen des Leibes töten. “Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, werdet ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes tötet, werdet ihr leben” (Römer 8:13). Wenn der Körper etwas tun möchte, das sündhaft ist oder zum Tod führt, das nicht Gott entspricht, sollen wir dies nicht einfach ignorieren. Vielmehr sollen wir die Handlungen des Leibes töten durch den Geist! In der himmlischen Verfassung sagte der Herr: “Wenn dir aber dein rechtes Auge ein Anstoß wird, so reiß es aus und wirf es von dir; denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verdirbt und nicht dein ganzer Leib in die Gehenna geworfen wird” (Matthäus 5:29). Natürlich bedeutet dies nicht, dass du dein Auge, das Teil deines Körpers ist, physisch ausreißen musst, aber es bedeutet, dass du entschlossen sein musst, deinem Auge nicht zu erlauben, der Begierde der Augen nachzugehen. Die Begierde der Augen hat mit unserem Körper zu tun und muss behandelt werden. Ich muss lernen zu sagen: “Nein, ich will das nicht anschauen. Ich will mir das Auge ausreißen.” Der Herr fährt fort: “Und wenn dir deine rechte Hand ein Anstoß wird, so haue sie ab und wirf sie von dir. Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verdirbt und nicht dein ganzer Leib in die Gehenna kommt” (Matthäus 5:30). Der Herr braucht unsere Mitarbeit, um durch den Geist die Handlungen des Leibes zu töten. Dann können wir von dem Gesetz der Sünde und des Todes befreit werden. Es ist das Gesetz des Geistes des Lebens, das uns vom Gesetz der Sünde und des Todes frei macht (vgl. Römer 8:2). Aber es geschieht nicht automatisch. Ich kann nicht einfach darauf warten, irgendwann und irgendwie befreit zu werden. Ich muss mit dem Herrn zusammenarbeiten und meine Gedanken auf den Geist richten und die Handlungen des Leibes töten. Dann wird mein Leib für Gott nützlich sein!

In Römer 12:1 heißt es: “Ich ermahne euch nun, Brüder, durch das Erbarmen Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges und heiliges Opfer, Gott wohlgefällig; (das sei) euer vernünftiger Dienst (für Gott).” Damit wir unserem Leib ein lebendiges und heiliges Opfer darbringen können, müssen wir lernen, das Fleisch zu richten, die Handlungen des Leibes zu töten und unsere Gesinnung auf den Geist zu richten. Wenn Gott in unserem Geist, dem Allerheiligsten, wohnt, dann ist es vernünftig, dass wir uns in dieser Weise auch um den Leib, den Vorhof, kümmern müssen. Andernfalls wird es Gott nicht wohlgefällig sein, egal was wir tun. Das ist sicherlich unvernünftig. Lasst uns lernen, unseren Leib als ein lebendiges, heiliges und Gott-wohlgefälliges Opfer darzubringen!

Im Stiftshütte kann man das Allerheiligste nur betreten, wenn man zuerst durch den Vorhof geht. Das vorherrschende Material, das im Vorhof verwendet wird, ist Kupfer, welches Gericht bedeutet. Warum gibt es im Vorhof so viel Kupfer? Weil dies der Ort ist, an dem wir mit dem Herrn zusammenarbeiten, um die Handlungen des Leibes durch den Geist zu richten und zu töten. Das ist die Erfahrung des Kupfers im Vorhof. Wenn wir das ganze Kupfer beim Betreten des Stiftshüttes durch den äußeren Hof sehen, werden wir erkennen, dass wir noch viel Gericht brauchen. Lobt den Herrn für das Kupfer im Vorhof!

TO BE CONFORMED TO THE CONSTITUTION OF GOD

The kingdom of heaven is at hand

When Jesus came to this earth, he was announced by John the baptist. John prepared the people for His coming by saying, “Repent, for the kingdom of heaven is at hand!” (Matthew 3:2). In Jesus the kingdom of God came to this earth. He embodied the essence (nature) of God in his whole being. He came to save man from the power of darkness and to bring the kingdom of God into their hearts. Soon, however, he will come to establish the kingdom of God visibly for all mankind on this earth. That is why it is very important that the kingdom and its essence is now being formed in us Christians and in the church today. When God comes, he will judge everything that does not correspond to His kingdom. That is why we want to experience God’s judgment on us today. Then we will be prepared at His coming.

Setting our focus on God’s kingdom

Many signs of the times show us that the Second Coming of the Lord has come near. This means that we, who are preparing for His Second Coming, have to focus on the kingdom of God. It is just like with a very important event: the closer the event comes, the more it becomes the focus of our action. Other things are no longer so important. In the same way, the Second Coming of Jesus today should also move more and more into our focus, so that we are prepared on the day of His Second Coming. The Word warns us not to take the Second Coming of the Lord casually: “But if that evil servant says in his heart, ‘My master is delaying his coming…”. (Matthew 24:48). We do not want to be found as evil servants, but as those who are waiting for the Lord. The enemy wants to draw our attention to many other things: family, studies, job, hobbies, sports, worries and needs, and much more. He does not want us to have the kingdom of God in mind. We must see through this strategy of the devil. The Lord is gracious and shows us again and again through many signs that His return is very near. So let us focus on His kingdom and His righteousness and sweep out everything that separates us from His kingdom. Then the Second Coming of the Lord will more and more guide our hearts, our thoughts and actions. Our daily prayer is: Lord, write your kingdom on our hearts!

The Essence of God’s Kingdom

In order to be prepared for God’s kingdom, it is important that we comply with His laws and ordinances. Only in this way can we be partakers of His kingdom. In Matthew 5-7 Jesus speaks about the “Constitution” of the kingdom of God. He wants His commandments to be written in our hearts and to be reality in our lives. The essence of the kingdom of God is very different from our natural being and from the nature of this world:
Blessed are the poor in spirit, for theirs is the kingdom of heaven.
Blessed are those who mourn, for they shall be comforted.
Blessed are the meek, for they shall inherit the earth.
Blessed are those who hunger and thirst for righteousness, for they shall be filled.
Blessed are the merciful, for they shall obtain mercy.
Blessed are the pure in heart, for they shall see God.
Blessed are the peacemakers, for they shall be called sons of God.
Blessed are those who are persecuted for righteousness’ sake, for theirs is the kingdom of heaven.
Blessed are you when they revile and persecute you, and say all kinds of evil against you falsely for My sake. Rejoice and be exceedingly glad, for great is your reward in heaven, for so they persecuted the prophets who were before you.
(Matthew 5:3-12)

All these qualities show us something of the nature of the kingdom of God. God wants to see and work these qualities in us today. Our nature often corresponds exactly to the opposite. Therefore we need much salvation. But on the positive side we need much of the humanity of Jesus. That is why Jesus shows us with these Beatitudes that we need him.

Poor in spirit

“Blessed are the poor in spirit, for theirs is the kingdom of heaven.” A poor man knows of his lack and has many needs. What about us? Do we realize our lack of Christ? Or do we think that we are rich and no longer need anything from him? Unfortunately, we are often satisfied with mere knowledge of the Word of God, but we do not enter into the experience of the Word. Perhaps we already know the Word of God quite well. Then, when we read or hear it, we think we already know the Word. This is a danger for us believers. God wants the Word to become reality in us. If we realize our lack, we also realize how poor we are and that we still need much of Christ. This is the basis for us to be able to grow contiunually. But perhaps we are also filled with many other things and therefore have no desire for the humanity of Jesus and are not aware of our need. Then there is no spiritual growth and we come to a standstill. If this is the case, we will miss the kingdom of God. A person who is poor in spirit is constantly hungry for the Word, for salvation and the reality of Christ. He is not satisfied with what he has achieved.

May we always remain poor in spirit and realize our lack of Christ so that we may come to Him and experience salvation.

We had more fellowship about the essence of the kingdom and how it becomes our reality at the winter conference in Stuttgart-Vaihingen (Germany) and in Fountain Valley (USA) in December: https://thechurchinfountainvalley.org/2018-year-end-conference/

(Deutsch) Das Pfingstfest – Das Maß und die Funktion der einzelnen Glieder in der Gemeinde

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Gott hat dem Volk Israel sieben Feste gegeben, die sie feiern sollten. Die ersten drei Feste (Passah, Fest der ungesäuerten Brote und Fest der Erstlinge) waren zeitlich sehr dicht beieinander. Das vierte Fest, das Pfingstfest (das Fest der Wochen) folgte genau 50 Tage später (3.Mose 23). Wie auch die ersten drei Feste, hat Jesus das Pfingstfest auf den Tag genau erfüllt: 50 Tage nach seiner Auferstehung erfüllte er die Gemeinde mit seinem Geist und das Gemeindeleben in Jerusalem begann: Viele wurden gerettet und „der Herr fügte die zusammen, die täglich gerettet wurden“ (Apostelgeschichte 2:47).

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