(Deutsch) Die Opfer: Ein Wort der Ermutigung

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Die Opfergaben sind spezifische Aspekte von Christus, die Gott der Vater von uns verlangt. Sie dienen nicht nur unserer Freude, sondern sind in erster Linie Speise für Gott (4.Mose 28:2). Bisher war unser christliches Leben darauf ausgerichtet, unsere eigenen Bedürfnisse zufriedenzustellen. Wir haben uns wenig darum gekümmert, was der Vater für sich selbst begehrt. Es ist kein Wunder, dass der Herr Jesus sagte, dass der Vater nach wahren Anbetern sucht. Genau dafür müssen wir täglich auf Christus arbeiten, um ihn als die Wirklichkeit all dieser Opfer zu gewinnen, wie Paulus sagte: „damit ich Christus gewinne…“ (Phil. 3:8b). Dann können wir unsere beste Erfahrung mit Christus auswählen, um sie dem Vater am Tisch des Herrn darzubringen.

Viele Menschen denken, dass wir Gott auf irgendeine Art, an jedem beliebigen Ort und zu jeder Zeit anbeten können. Aber das steht im Widerspruch zu Gottes Wort. Wenn wir ihn anbeten, müssen wir es gemäß seiner Vorschrift tun, an dem Ort seiner Wahl und zu der von ihm festgesetzten Zeit. Sein Wunsch ist es, dass sein Volk ihm die Opfergaben darbringt. Der Ort seiner Wahl ist die herrliche Gemeinde, das himmlische Jerusalem, der Berg Zion (Hebr. 12:22-23). Seine festgesetzte Zeit ist die Versammlung am Tisch des Herrn am ersten Tag der Woche. Dieses Fest hat der Herr Jesus selbst am Passahfest eingesetzt (Mt. 26:26-29; 1.Kor. 11:23-26). Im Tisch des Herrn sind alle Feste eingeschlossen sind. Der Tisch des Herrn in Zion ist also der Ort, wo wir als Priester den Vater gemäß 1.Petrus 2:5 mit geistlichen Opfern anbeten.

Im ersten Teil der Festversammlung essen wir das Brot, trinken den Wein und gedenken des Herrn Jesus, der alle Feste zu unserem Genuss vollbracht hat. Deshalb sagte der Herr: „… tut dies zu meinem Gedächtnis“ (Luk. 22:19b; 1.Kor. 11:24-25). Im zweiten Teil beten wir den Vater an, indem wir die Erstlinge unserer Erfahrung mit Christus als die geistlichen Opfern darbringen. Lasst uns unseren Sonntagsgottesdienst nicht einfach in alter Tradition fortführen. Lasst uns vielmehr Gott so anbeten, wie er es in seinem Wort angeordnet hat.

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