(Deutsch) Der große Gott

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Jesaja beschreibt unseren großen Gott in einer wunderbaren Weise: “Wer hat die Wasser mit der hohlen Hand gemessen?” (Jesaja 40:12). Die Antwort steht in Kapitel 9, Vers 5: Der mächtige Gott. Könnt ihr euch vorstellen, wie groß die Hand des Herrn ist? Er kann das ganze Wasser der Weltmeere in seiner hohlen Hand messen! Und: “Wer hat den Himmel mit der Spanne abgegrenzt und den Staub der Erde in ein Maß gefasst? Wer hat die Berge mit der Waage gewogen und die Hügel mit Waagschalen?” Wie schwer wiegt das Matterhorn in der Schweiz? Wie schwer sind die Alpen? Wenn ihr euch niemals diese Fragen stellt, dann könnt ihr nicht erkennen, wie groß und mächtig unser Gott ist. Manchmal stellt Gott uns solche Fragen, damit wir wach werden. Unser Gott ist so groß und voller Weisheit, er ist der Allmächtige. Deshalb sagt Gott so oft: “Ich bin der Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat.” Weil wir nicht erkennen, wer unser Gott ist, haben wir oft auch kein Vertrauen zu ihm. Wir denken, dass er unser Problem nicht lösen kann. Ich möchte euch fragen: Ist euer Problem grösser als das Jungfraujoch in der Schweiz? Ist das Problem so schwer wie das Matterhorn? Gott weiß, wie schwer die kanadischen Berge sind. Er weiß, wieviel Liter Wasser im Atlantik sind. Niemand außer unserem Gott kann dies alles messen und wissen. Er hat sogar alle Haare auf eurem Kopf gezählt. Er weiß, wie viele Haare ihr noch habt und wie viele ihr schon verloren habt. Kennt ihr diesen Gott? Und ihr meint, er kümmere sich nicht um euch, kann euch nicht helfen und verstehe euch nicht? Weil wir diesen wunderbaren Christus, der Gott selbst ist, nicht kennen, haben wir kein volles Vertrauen zu ihm. Wir meinen, er beantworte unsere Gebete nicht und unser Glaube entschwindet.

Weiter heisst es: “Wer hat den Geist des Herrn ergründet, und wer hat ihn als Ratgeber unterwiesen?” (Jesaja 40:13). Das hat Paulus auch im Römerbrief 11, Vers 34, gesagt. Im ersten Korintherbrief lesen wir: “Wer hat des Herrn Sinn erkannt? Wer will ihn unterweisen? Wir aber haben Christi Sinn” (1.Korinther 2:16). Paulus hat alle diese Verse von Jesaja zitiert und hatte Hunger danach, diesen großen Gott selbst zu erfahren. Haben wir auch so einen Hunger? Jesaja ruft weiter: “Wen hat Er um Rat gefragt, dass der Ihn verständig machte und Ihm den Weg des Rechts wiese, dass er Ihn Erkenntnis lehrte und Ihm den Weg der Einsicht zeigte?” (Jesaja 40:14). Oft wollen wir sogar Gott belehren und ihm sagen, wie er uns helfen soll. Wir bitten ihn, uns zu helfen, eine Arbeit zu finden; doch diese Arbeit muss dann auch genau nach unseren Wünschen sein. Wenn wir so sind, dann sind wir sein Ratgeber. Es muss in unser Bewusstsein kommen, wie groß und allwissend unser Gott ist.

“Siehe, die Völker sind wie ein Tropfen am Eimer; wie ein Stäubchen in den Waagschalen sind sie geachtet; siehe, er hebt die Inseln auf wie ein Staubkörnchen!” (Jesaja 40:15). Habt ihr noch Furcht vor den Völkern? Mit welchen Augen seht ihr die Menschen, wenn ihr das Evangelium predigt? Wenn ihr mit Gott eins seid und glaubt, dass er so groß ist, dann sind sie alle wie ein Tropfen am Eimer, ein Stäubchen in den Waagschalen. Weiter heißt es: “Der Libanon reicht nicht hin zum Brennholz, und sein Wild genügt nicht zum Brandopfer. Alle Völker sind wie nichts vor ihm; sie gelten ihm weniger als nichts, ja, als Nichtigkeit gelten sie ihm!” (Jesaja 40:16-17). Lasst uns lernen, alles so zu sehen, wie Gott es sieht, dann braucht ihr keine Furcht mehr haben. Dann sind wir frei und dann dienen wir ihm anders. Leider kennen wir diesen wunderbaren, mächtigen Gott noch nicht so gut. Unser Glaube an ihn ist rein verstandesmäßig und nur im Kopf. Mit unserem Herzen haben wir ihn noch nicht genug erfasst und kennengelernt. Ich hoffe, dass wir in diesen letzten Jahren vor der Wiederkunft des Herrn lernen, seine Größe mehr zu erfassen. Dazu muss unser innerer Mensch gestärkt werden, wie Paulus es in seinem Gebet im Epheserbrief Kapitel 3, Vers 16 sagte. Wir müssen gestärkt werden, gemeinsam die Dimensionen von Christus zu erfassen. Wir brauchen diese Kraft, um unseren herrlichen Gott völlig zu erkennen. In dem Maß, wie ihr diesen Christus erkannt habt, in dem Maß wird auch euer Dienst für Gott sein. In den Augen Gottes sind alle Völker weniger als nichts. Wir sind alle nichts. Wie groß sind zum Beispiel die Ältesten in der Gemeinde? Sie sind weniger als nichts! Sie meinen vielleicht, sie seien die von Gott eingesetzte Autorität und alle müssen auf sie hören. Doch in Wahrheit ist niemand etwas in den Augen Gottes. In deinen Augen mögen die Ältesten so groß und wichtig sein, aber in den Augen Gottes gelten sie als Nichtigkeit. “Wem wollt ihr denn Gott vergleichen? Oder was für ein Ebenbild wollt ihr ihm an die Seite stellen? Das Götzenbild? Das hat der Künstler gegossen, und der Goldschmied überzieht es mit Gold und lötet silberne Kettchen daran” (Jesaja 40:18-19). Es ist unsinnig, unseren Gott mit solch einem Götzen zu vergleichen.

Jesaja Kapitel 40, Verse 21b-31: “Habt ihr nicht Einsicht erlangt in die Grundlegung der Erde? Er ist es, der über dem Kreis der Erde thront und vor dem ihre Bewohner wie Heuschrecken sind; der den Himmel ausbreitet wie einen Schleier und ihn ausspannt wie ein Zelt zum Wohnen; der die Fürsten zunichte macht, die Richter der Erde in Nichtigkeit verwandelt – kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum hat ihr Stamm in der Erde Wurzeln getrieben, da haucht er sie an, und sie verdorren, und ein Sturmwind trägt sie wie Stoppeln hinweg. Mit wem wollt ihr mich denn vergleichen, dem ich gleich sein soll? spricht der Heilige. Hebt eure Augen auf zur Höhe und seht: Wer hat diese erschaffen? Er, der ihr Heer abgezählt herausführt, er ruft sie alle mit Namen.” Wie viele Sterne gibt es? Es ist unmöglich, sie zu zählen. Aber der Herr hat jedem Stern einen Namen gegeben. “So groß ist seine Macht und so stark ist er, dass nicht eines vermisst wird.” Vielleicht fangen wir irgendwann einmal an, diesen herrlichen Gott mit seiner mächtigen Ordnung zu begreifen. Wenn wir schon solch einen Gott haben, was für Probleme haben wir dann noch? Keine! “Warum sprichst du denn, Jakob, und sagt du, Israel: Mein Weg ist verborgen vor dem Herrn, und mein Recht entgeht meinem Gott?” So sind wir leider alle. Wir denken, Gott kann uns nicht helfen, er versteht unser Problem nicht. Mit mir ist es aus. “Weißt du es denn nicht, hast du es denn nicht gehört? Der ewige Gott, der Herr, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt; sein Verstand ist unerschöpflich! Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Knaben werden müde und matt, und junge Männer straucheln und fallen; aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.” Liebe Geschwister, lasst uns solch einen großen Gott kennen und erfahren! Dann werden wir ihm in allem vertrauen.

(Deutsch) Die Stimme eines Rufenden: In der Wüste bereitet den Weg des HERRN!

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In Jesaja Kapitel 40:3 lesen wir: “Die Stimme eines Rufenden: In der Wüste bereitet den Weg des HERRN, ebnet in der Steppe eine Straße unserem Gott!” Das ist sehr bedeutungsvoll. Auch wir sind heute nur Stimmen, sonst nichts. Manche Prediger denken vielleicht, sie seien redebegabt und könnten gute Botschaften geben. Doch schon Jesaja hat gesagt, dass wir nur eine Stimme sind. Der Herr benützt nur unsere Stimme, um sein Wort auszusprechen. Alles andere muss vom Herrn selbst kommen. Seid ihr bereit, nur eine Stimme zu sein? Auch Johannes der Täufer musste immer wieder sagen: “Ich bin nicht der Christus.” Viele kamen zu ihm und haben ihn gefragt: “Wer bist du denn? Bist du der Messias?” Er erwiderte: “Nein, ich bin nur eine Stimme.” Solch einen Vorläufer wie Johannes den Täufer findet man heute selten. Später sagte er noch: “Er [Christus] muss zunehmen, ich aber muss abnehmen” (Johannes 3:30). Leider ist es bei uns umgekehrt. Je mehr wir reden, desto mehr nehmen wir zu. Wir denken, wir seien etwas besonderes. Vor allem, wenn wir gut reden können, nimmt der Herr ab und wir zu. Das ist schon oft geschehen. Aber diese Stimme ist die Stimme eines Rufenden in der Wüste, nicht in einer Versammlungshalle oder Kirche. Die Umgebung war eine Wüste. Dort ist es trocken, öde und dürr. Im Gegensatz dazu haben wir heute Luxus. Wir verwenden moderne Mikrofone, bequeme Stühle und eine Klimaanlage, sonst jammern gleich alle. Auch das Essen muss gut schmecken, sonst kommen wir nicht mehr zur Versammlung oder zum Gottesdienst. Wie lau sind wir Christen doch geworden! Was ist mit der Stimme in der Wüste? Gibt es sie heute noch unter uns?

Doch wenn wir geistliche Augen haben, sehen wir, dass wir uns heute in einer geistlichen Wüste befinden. Es gibt keine gerade Straße, alles ist krumm, jeder macht seine eigene Sache und geht seinen eigenen Weg – und zwar gerade unter dem Volk Gottes. Diese Situation entstpricht genau der Situation damals, als Jesus auf diese Erde kam. Alles war krumm. Das ganze religiöse System war krumm. Deshalb musste damals Johannes der Täufer kommen, um den Weg des Herrn Jesus zu bereiten.

Wir leben heute kurz vor der Wiederkunft Jesu. Wer bereitet heute den Pfad für seine Wiederkunft? Meint ihr, der Herr kommt einfach so, ohne dass jemand seinen Weg bereitet? Bei seinem ersten Kommen benützte er Johannes den Täufer als die Stimme eines Rufenden, um seinen Weg zu ebnen. Heute muss es seine Gemeinde sein, die sein zweites Kommen vorbereitet. Wenn es heute keine Überwinder gibt, keine Erstlinge, keine Menschen, die zur Buße aufrufen, wird der Herr nicht zurückkommen können. Es ist unvorstellbar, dass der Bräutigam kommt, wenn sich die Braut nicht bereitet hat. Das wird nicht passieren. Wir hoffen, dass der Herr wiederkommt, doch wie bereiten wir dieses Ereignis vor? Denkt nicht, dass der Herr zu einer streitsüchtigen Gemeinde zurückkommt, in der jeder seine eigene Sache macht! Nein! Es wäre sogar eine große Schande, wenn der Bräutigam kommt und die Braut nicht vorbereitet ist.

Jesaja 40 zeigt, dass der Messias durch einen Vorläufer angekündigt wird. Johannes der Täufer war ein geradliniger Mensch; er kam im Geist Elias. Elia war ein tapferer Mann, der gegen Isebel kämpfte und sie herausforderte (vgl. 1.Könige 18). Genau in diesem Geist kam Johannes der Täufer. Auch heute braucht der Herr solche Vorläufer. Wer ist dazu bereit? Wie Gott zu Jesajas Zeit gesagt hat: “Wen soll ich senden?” Gott zwingt niemanden. Was sollen wir tun? Reicht es, wenn wir nur eine schöne, christliche Arbeit tun, ein paar Erfahrungen mit Christus machen und dann doch in unserem Selbst leben? Meint ihr, dass das angemessen ist? Nein! Lobt den Herrn für einen Johannes den Täufer. Gott sagt: “Jedes Tal soll erhöht und jeder Berg und Hügel erniedrigt werden” (Jesaja 40:4a). Meint ihr, dass es einfach sei, den Weg für die Wiederkunft des Herrn heute zu ebnen? Wer wird euch hören? Wenn ihr heute in dieser liberalen Zeit so geradlinig seid, werdet ihr nicht populär, sondern abgelehnt werden. Aber dann wird die Herrlichkeit des Herrn sich offenbaren. Das wollen wir gerne sehen!

(Deutsch) Der Bund mit dem Tod

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Jesaja 28 zeigt uns, dass die Juden in Jerusalem einen Bund mit dem Tod geschlossen haben: “Weil ihr sprecht: Wir haben einen Bund mit dem Tod geschlossen und einen Vertrag mit dem Totenreich gemacht; wenn die überschwemmende Flut daherkommt, wird sie nicht zu uns gelangen; denn wir haben Lüge zu unserer Zuflucht gemacht und in Betrug uns geborgen!” (Vers 15). Wenn die Menschen den Bund mit Gott verwerfen, wird ihnen der Feind Gottes einen anderen Bund anbieten, den Bund mit dem Tod. Dieser Bund steht auf der Grundlage von Lüge und Falschheit.

Zur Zeit Jesajas (etwa 700 v.Chr.) haben die Juden tatsächlichen einen Bund mit den Assyrern geschlossen. Der König Hiskia bezahlte damals Assyrien dafür, dass sie nicht im Krieg gegen Jerusalem hinaufziehen. Hiskia hat zur Bezahlung sogar das Gold vom Tempel Gottes benutzt! Das war ein großer Fehler. Hiskia dachte, er könne durch Geld die Assyrer davon abhalten, gegen Jerusalem zu kämpfen. Doch letztlich war es ein Bund mit dem Tod, der auf Falschheit gründete. Die Assyrer nahmen zwar das Geld, zogen aber dennoch gegen Jerusalem hinauf. Sie haben den Bund gebrochen! Daraus können auch wir viel lernen: Wir sollten auf den lebendigen Gott vertrauen, vor allem, wenn es um das himmlische Jerusalem geht. Wenn es um Gottes Werk geht, müssen wir uns auf Gott verlassen und dürfen keinen Bund mit Menschen machen. Am Ende bezahlen wir noch für etwas, was den Tod bringt!

Doch dieser historische Bund zwischen Israel und den Assyrern deutet auf einen weiteren, in der Zukunft liegenden Bund hin. Der Bund mit dem Tod ist also gleichzeitig eine Prophetie, die bis heute noch nicht eingetroffen ist. Es handelt sich um denselben Bund wie der, von dem der Prophet Daniel spricht. In Daniel 9:27 heisst es: “Mit Macht wird er einen Bund schließen mit den vielen eine Woche lang, und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen.” Dieser Bund ist ein Friedensvertrag zwischen Israel und den umliegenden arabischen Nationen. Dieser Bund wird ebenfalls um des Friedens willen geschlossen werden, genauso wie es zur Zeit Hiskias war. Jesaja 28 als auch Daniel 9 zeigen also, dass es bald einen Friedensvertrag zwischen Israel und den arabischen Nationen geben wird. Es wird sehr bald sein! Die gegenwärtigen politischen Entwicklungen in Israel sind ein klares Zeichen dafür. Achtung, bald wird es so weit sein!

In Zeiten von Unruhe, Streit und Krieg ist es zwar gut, einen Bund zu schließen, aber Gott hat schon prophezeit, dass dieser Bund wieder gebrochen wird. Genau wie der damalige Bund gebrochen wurde, so wird auch der zukünftige Bund gebrochen werden. Warum? Weil auch der zukünftige Bund auf Lüge und Falschheit basieren wird. Daniel 9:27 zeigt uns, dass der Friedensvertrag im Nahen Osten für sieben Jahre geschlossen wird. Doch nach Ablauf von 3 1/2 Jahren wird dieser Bund wieder gebrochen werden. Zu dieser Zeit wird der Verwüster auftreten, und der große Tag des Zornes Gottes wird für 3 1/2 Jahre auf die ganze bewohnte Erde kommen.

Dass der Bund gebrochen wird, sagt Daniel 9:27 so: “…und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen.” Der Bund wird also den Juden erlauben, ihre Opfer auf dem Tempelberg in Jerusalem darzubringen. Doch dann werden diese Opfer wieder abgeschafft und der Bund wird somit gebrochen. Gott hat dies alles schon vorausgesagt. Es ist alles von ihm verordnet. Dieser Bund wird zum Zeichen dafür, dass die Verwüstung bald kommt, nämlich 3 1/2 Jahre nach dem Schließen des Bundes. Dem Bund mit dem Tod wird also die Verwüstung folgen. Und da dieser Bund bald geschlossen werden könnte, müssen wir uns jetzt darauf vorbereiten. Nur diejenigen, die wirklich vorbereitet sind, werden vor der Verwüstung bewahrt. Nicht alle Christen werden vor dem Tag des Zornes Gottes entrückt! Nein. Nur ein kleiner Überrest wird bereit sein. Diese Vorbereitung ist der heilige Weg. Läufst du auf dem heiligen Weg? Wir Christen müssen heute lernen, auf dem heiligen Weg zu laufen. Es ist der Weg der Gerechtigkeit, der Heiligung und der völligen Heilung. Wir müssen schon heute alles Unheilige in uns beseitigen. Die Zeit ist kurz. Lasst sie uns jetzt nutzen!

(Deutsch) Wehe dir, Ariel, Ariel!

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Die Krankheit Ephraims (das sind die 10 Stämme Israels im Norden) breitete sich nach Juda im Süden aus. Sie begann im Norden mit den zehn Stämmen Israels und kam dann nach Jerusalem, zu Ariel, herunter. Ariel bedeutet “der Löwe Gottes”. In einem guten Sinn ist die Gemeinde der Löwe Gottes, der, wie der Herr, siegreich ist. Unser Herr ist ja der Löwe aus dem Stamm Juda. Er ist siegreich gegen den Feind. Genauso sollte es auch heute mit der Gemeinde der Gläubigen sein. Wenn die Gemeinde mit Gott dem Vater versöhnt ist und vor ihm steht, dann ist sie wie ein Löwe. Sie ist siegreich über den Feind Gottes. Satan ist wie ein brüllende Löwe, aber er ist kein echter Löwe. Jakobus sagte: “Seid darum Gott untertan; widersteht aber dem Teufel, so flieht er von euch” (Jakobus 4:7). Satan ist also wie ein fliehender Löwe ohne Zähne, der wegrennt wie eine Katze oder eine Maus.

Unser Herr ist der König, der Löwe aus Juda. Wir, die Gläubigen, sind die “kleinen” Löwen, die ihm folgen. Die Gemeinde heisst Ariel, der Löwe Gottes. Ariel ist ein Name. Die Bezeichnung “Gemeinde” hingegen ist kein Name, es ist nur eine Bezeichnung. Die Gemeinde sollte durch den siegreichen Christus ein Löwe sein, der gegen den Feind angeht. Doch in Jesaja 29:1 sagt Gott: “Wehe dir, Ariel” – das bezieht sich auf Jerusalem, die Stadt Davids. Das heisst, dieses Wort gilt genauso für uns heute im Neuen Bund. Es gilt für die Gemeinde. Wir müssen dieses “Wehe” Gottes gegen die Gemeinde also sehr ernst nehmen!

“Wehe dir, Ariel, Ariel, du Stadt, wo David lagerte! Fügt nur Jahr an Jahr und feiert Fest um Fest!” Das bedeutet, dass sämtliche “Gottesdienste” der Gemeinde zur Routine geworden sind. Sonntag für Sonntag tun wir Christen dasselbe. Wir wissen schon, wie alles abläuft und sind darin zu Experten geworden. Unsere Versammlungen sind nicht mehr frisch und lebendig – alles ist zur Tradition geworden. Wir kommen zur Versammlung, um zu singen; das ist für uns so wichtig geworden. Würde man uns das Liederbuch wegnehmen, könnten wir Gott nicht mehr anbeten. Wir würden nicht wissen, was wir jetzt machen sollen. Am schlimmsten ist, dass unser Gott in der Gemeinde gar nichts zu seiner Zufriedenstellung bekommt. So tadelt uns Gott: “Fügt nur Jahr an Jahr und feiert Fest um Fest!” Die Versammlungen sollten wahre Feste voller Freude sein, doch hier läuft alles routinemäßig ab. Solche Gottesdienste haben für Gott gar keine Bedeutung. Paulus selbst ermaht uns, dass unsere Versammlungen wahre Feste sein sollten: “Darum lasst uns das Fest halten, nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Schlechtigkeit und Bosheit, sondern mit ungesäuertem Brot der Lauterkeit und der Wahrheit” (1.Korinther 5:8). Das zeigt uns, alle Feste zur Zeit des Alten Bundes, die in 3.Mose 23 beschrieben sind, finden ihre Erfüllung in Christus im Neuen Bund. Die Gemeinde muss die Wirklichkeit von Christus als alle Feste genießen und erfahren. Doch leider sind die Gemeinden nicht mehr hungrig nach Christus als das wahre Fest und machen einfach mit ihrer Tradition weiter. Sie feiern “Fest um Fest” aus Routine, ohne den lebendigen Gott. Das kann Gott nicht akzeptieren!

“Dann will ich Ariel bedrängen, dass Traurigkeit und Klage entstehen” (Jesaja 29:2a). Wenn wir die Feste nicht in der Wirklichkeit Christi halten, werden wir im Gemeindeleben Probleme bekommen. Gott wird sie bedrängen. “…und sie [d.i. die Stadt Gottes, Jerusalem] wird mir zum Herd Gottes werden” heisst es weiter. Im Hebräischen wird das Wort “Herd Gottes” genau gleich ausgesprochen wie “Löwe Gottes”. Beides wird “Ariel” ausgesprochen. Hier benutzt Jesaja ein Wortspiel, um zu zeigen, dass Jerusalem am Ende wie ein Herd brennen wird. Es sollte ein Löwe gegen den Feind sein, doch wegen ihrer Tradition, Routine und vielen anderen Problemen wird dieser Löwe nun zum Herd. Man kann sagen, der Löwe wird gegrillt! Das ist schrecklich. Ariel, der Löwe Gottes, wird zum Grill. Wenn die Gemeinde heute einfach in der Tradition bleibt und nichts Neues mehr vom Herrn ermpfangen kann, wird der Herr am Ende alles verbrennen. Denkt nicht, dass es Gott gefällt, wenn wir Jahr für Jahr, Woche für Woche dieselbe tote Sache veranstalten. Nein, wenn wir heute als Gläubige nicht Buße tun und die Wirklichkeit der Feste halten, wird Gott uns richten. Es gibt ein Gericht für uns Christen! Paulus zeigt uns genau dasselbe: “Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch” (1.Korinther 3:15). Er spricht hier zu den Gläubingen in der Gemeinde. Wenn wir nicht umkehren und die wahren Feste halten, müssen auch wir eines Tages durchs Feuer hindurch. Mögen wir heute auf dieses “Wehe” hören und schnell zu unserem Gott umkehren!

Only ONE Way Leads to the Goal!

God created man so that man could rule over the earth (Genesis 1:26; Revelation 1:6). But sin caused man to become unqualified to rule.

Life without Jesus Christ in Sin
The Bible shows God’s view of mankind: all have sinned against God and are slaves of sin. “The wages of sin is death” (Romans 6:23a). No matter what man may try to do, no one is righteous before God. “There is none righteous, no, not one” (Romans 3:10). If man stays in this condition, he cannot partake of God’s eternal life. The result is eternal death and the lake of fire (2 Thessalonians 1:8-9).

Faith and Baptism
God desires for all men to be saved (1 Timothy 2:4). By believing in His Son, Jesus Christ, and through baptism, we obtain forgiveness of sins and receive eternal life. “He who believes and is baptized will be saved; but he who does not believe will be condemned” (Mark 16:16).

The Path of Sanctification
After salvation, we must walk on the path of sanctification. God’s commandment: “Be holy, for I am holy!” (Leviticus 11:44; 1 Peter 1:16) requires us to separate ourselves unto God and serve Him as priests by worshipping Him with spiritual offerings through Jesus Christ (1 Peter 2:5). Jesus was the Man who fulfilled all of God’s righteous requirements. If He reigns in our lives today, we will be transformed into His likeness and will become qualified to exercise the intended dominion over this earth.

The Goal: to Reign with Christ over the Earth.
At Christ’s second coming, the perfected Christians will reign with Him over the earth for 1000 years (Revelation 20:4, 6). A Christian who is not transformed into the likeness of Christ will have no part in this; instead he must be dealt with through chastening during these 1000 years (Luke 12:47).

 

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