Friedensplan veröffentlicht

Am 28.01.2020 hat Präsident Trump den vollständigen Plan für Frieden zwischen Israelis und Palästinensern vorgestellt und veröffentlicht. Aus Sicht der Heiligen Schrift sind hier vor allem zwei Punkte hervorzuheben:

  1. Jerusalem bleibt ungeteilte Hauptstadt Israels.
  2. Der Tempelberg in Ost-Jerusalem soll für Gläubige aller Religionen geöffnet bleiben, damit sie dort friedlich anbeten können.

Der Wortlaut im Plan bezüglich Punkt 2 ist (aus dem Englischen übersetzt):

Die heiligen Stätten Jerusalems sollten für friedliche Gläubige und Touristen aller Glaubensrichtungen offen und verfügbar bleiben. Menschen jeden Glaubens sollte es erlaubt sein, auf dem Tempelberg/Haram al-Sharif zu beten, und zwar in einer Weise, die ihre Religion voll respektiert, wobei die Zeiten der Gebete und Feiertage jeder Religion sowie andere religiöse Faktoren berücksichtigt werden sollten.

Für die Juden bedeutet dies Folgendes. Sie dürfen unter diesem Plan so „beten“ bzw. anbeten, wie es ihre jüdische Religion vorsieht. Dies umfasst hauptsächlich die Darbringung von Schlachtopfern und Gaben auf dem Altar, zum wohlgefälligen Geruch für Gott (vgl. 3.Mose 1-7).

Außerdem sieht der Plan explizit vor, dass die Juden diese Opfer während der Zeiten der Gebete und Feiertage darbringen können. Diese Feiertage sind vor allem die Feste des HERRN (vgl. 3.Mose 23). Damit erlaubt also der Plan die Darbringung der Opfer zu den festgesetzten Festzeiten der Juden. Genau dies erfüllt – sollte der Plan in Kraft treten – die Prophetie in Daniel 9:27:

„Und durch Macht wird er einen Bund mit Vielen schließen eine Woche lang. Und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen, und im Heiligtum wird der Gräuel der Verwüstung stehen, bis das endgültige Verderben, das beschlossen ist, sich über den Verwüster ergießen wird.“

Damit die hier erwähnten Schlachtopfer und Speisopfer abgeschafft werden können, müssen sie zuerst erlaubt werden. Genau diese Erlaubnis erteilt Trumps Friedensplan. Nun beginnt eine Phase der Verhandlung mit den Israelis, den Palästinensern und den Nationen im Nahen Osten. Sobald diese Verhandlungen abgeschlossen sind, kann der Friedensplan unterschrieben und damit zum „Bund“ (d.h. Vertrag) werden. Sobald wir sehen, dass die Juden auf Basis dieses Bundes ihre Schlachtopfer auf dem Tempelberg in Jerusalem darbringen, beginnen die letzten 7 Jahre dieses Zeitalters. Empfohlener Vortrag zu diesem Thema:

Was uns Jesus über sein zweites kommen sagt

Weder Tag noch Stunde

In den letzten Jahren, Monaten und Wochen hat Gott durch viele Zeichen immer wieder bestätigt, dass das zweite Kommen von Jesus Christus sehr nahe ist. Auch im Buch Offenbarung hat Gott Johannes gezeigt, was in Kürze geschehen muss: „…um seinen Sklaven zu zeigen, was in Kürze geschehen muss; und er hat es durch Zeichen bekannt gemacht…“ (Offenbarung 1:1). Gott hat ein Interesse daran, seinem Volk zu zeigen, was in Kürze geschehen wird. Dieses Prinzip können wir in Gottes Wort immer wieder finden. Den Menschen, die mit ihm gewandelt sind, hat Gott seine Pläne kundgetan – nicht nur seine Pläne, sondern auch die Zeiten der Ausführung seiner Pläne hat Gott ihnen offenbart.

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Die Zeichen der Zeit erkennen (Teil 2)

Wie lange ist der Herr nach seiner Auferstehung noch auf dieser Erde geblieben? 40 Tage lang (vgl. Apostelgeschichte 1:3). Worüber hat er mit seinen Jüngern 40 Tage lang geredet? Er hat besonders über das Reich geredet – 40 Tage lang. Was zeigt das uns? Was bedeutet das? Das bedeutet, dass das Reich für den Herrn sehr wichtig gewesen sein muss. So viel hatte er zu sagen über das Reich, bevor er aufgefahren ist. Schade haben die Jünger nicht aufgeschrieben, was er gesagt hat. Das wäre schön, wenn wir das lesen könnten. Haben wir 40 Tage lang etwas zu sagen über das Reich? Ich glaube, nach 40 Minuten haben wir nichts mehr zu sagen.

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Der Verfassung Gottes entsprechen

Das Reich der Himmel ist nahegekommen

Als Jesus auf diese Erde kam, wurde er von Johannes angekündigt. Dieser bereitete das Volk auf sein Kommen vor, indem er sprach: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahegekommen (Matthäus 3:2). In Jesus kam das Reich Gottes auf diese Erde. Er verkörperte in seinem ganzen Sein das Wesen Gottes. Er kam, um die Menschen aus der Gewalt der Finsternis zu retten und das Reich Gottes in die Herzen zu bringen. Bald wird er jedoch kommen, um das Reich Gottes sichtbar für alle Menschen auf dieser Erde aufzurichten. Deshalb ist es sehr wichtig, dass das Reich und sein Wesen heute schon in uns Christen und in der Gemeinde Gestalt gewinnt. Gott wird bei seinem Kommen alles richten, was seinem Reich nicht entspricht. Deshalb wollen wir heute schon das Gericht Gottes an uns erfahren. Dann werden wir bei seinem Kommen vorbereitet sein.

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Die Wiederkunft des Herrn ist nahe!

Wenn es um die Wiederkunft Jesu geht, zitieren viele den Vers: Niemand weiß die Stunde außer der Vater (vgl. Mt. 24:36). In den meisten Fällen ist das Thema damit abgeschlossen. Aber warum redet Jesus dann zwei Kapitel (Matthäus 24-25) über die Zeichen seines zweiten Kommens, die Endzeit und das kommende Reich? Der Herr hat uns die Zeichen der Zeit gegeben um zu beweisen, dass er bald kommt. Heute haben wir die Chance die Wiederkunft des Herrn zu erleben und entrückt zu werden. Das ist einmalig in der Geschichte. Der Teufel, die alte Schlange, hat es geschafft viele Gläubige in Bezug auf das zweite Kommen Jesu zu verführen und zu betrügen.

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