Das Sündopfer – die kupferne Schlange

Die kupferne Schlange im vierten Buch Mose 21:8-9 ist ein wunderbares Bild von der Kreuzigung des Herrn. Die Kinder Israel rebellierten gegen Gott in der Wüste, sodass er sie richten musste. Er sandte feurige, giftige Schlangen, die sie bissen, und viele von ihnen starben. Als das Volk sich seiner Sünde der Rebellion bewusst wurde, bekannten sie es Mose und baten ihn, für sie zu beten. Daraufhin sagte der Herr zu Mose: „Mache dir eine Schlange und befestige sie an einem Feldzeichen … Wenn eine Schlange jemand biss und er die kupferne Schlange anschaute, so blieb er am Leben.“ Kupfer bedeutet in der Schrift Gericht. Die kupferne Schlange ist ein Bild auf Christus, der zur Heilung des Volkes am Kreuz erhöht wurde. Der Herr Jesus verwies in Johannes 3:14-15 auf sich selbst und sagte: „Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe.“

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Das Sündopfer

Gott hat uns in besonderer Weise nach seinem Bild geschaffen, ihm ähnlich, mit der Absicht, dass wir seine Kinder werden, seine Söhne, um auf dieser Erde für ihn zu herrschen (1.Mo. 1:26). Der Mensch jedoch war Gott ungehorsam, ist gefallen, und die Sünde, die Natur Satans, ist in den Menschen hineingekommen. Gottes Wort sagt, dass die ganze Welt heute in dem Bösen liegt (1.Joh. 5:19). Der Herr nannte Satan den „Fürsten dieser Welt“ (Joh. 12:31; 16:11), und Paulus benutzte ein noch stärkeres Wort, den „Gott dieses Zeitalters“, der die Menschen, die nicht glauben, verblendet hat (2.Kor. 4:4). Denkt nicht, Satan sei nicht mächtig. Hätte ihn Gott jedoch alleine beseitigen wollen, so hätte er das Problem schon früher durch ein einziges Wort lösen können. Wer wird dann also diese Welt der Hand Satans entreißen und das himmlische Reich auf die Erde bringen? Gott möchte uns zusammen mit Christus benutzen, sein Reich auf dieser Erde aufzurichten, die Mächte und Gewalten in der Luft zu bekämpfen, Satan die Herrschaft über die Erde zu entreißen und ihn und alle seine Diener in den Feuersee zu werfen. Dafür brauchen wir das Sündopfer, um von der Macht der Sünde und des Todes befreit zu werden.

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Das Sünd- und Übertretungsopfer

Die Sünde trennt uns Menschen von Gott und macht uns für ihn unbrauchbar. Vielleicht wollen wir als Christen gerne Gott dienen und viele Dinge für ihn tun. Aber Gott möchte in erster Linie sehen, dass wir uns heiligen und uns von der Sünde absondern. Wir können nicht auf der einen Seite Sünde in uns dulden und auf der anderen Seite Gott dienen. Solch einen Dienst wird Gott nicht akzeptieren.

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Frei von der Gewalt der Sünde

Jeder Mensch steht von Natur aus unter der Herrschaft der Sünde. Das Wort Gottes zeigt uns, dass wir von Natur aus sogar Sklaven der Sünde sind. Doch das soll nicht so bleiben! Durch Christus dem Sündopfer, können wir über die Sünde herrschen.
Durch den Fall Adams wohnt die Sünde im Fleisch eines jeden Menschen. Solange wir also in diesem Leib wohnen, werden wir mit dem Problem der Sünde konfrontiert sein. Paulus hat erkannt welch starke Auswirkung die Sünde in unserem Fleisch hat. Deshalb schreibt er in Römer 7:24: „Ich elender Mensch! Wer wird mich befreien von dem Leib dieses Todes“? Das Problem der Sünde ist, dass sie, nachdem sie ausgewachsen ist, den Tod hervorbringt. Im Jakobusbrief 1:15 sehen wir, wie die Sünde in uns wirkt: „Wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie Sünde; und die Sünde, wenn sie ausgewachsen ist, bringt den Tod hervor“. Unser Fleisch ist anfällig für Begierden und Lüste jeglicher Art. Daran kann ein Mensch nichts ändern und niemand ist frei davon. Ein Christ steht jedoch vor der Entscheidung, ob er der Begierde oder Lust Raum gibt oder nicht. Jakobus zeigt, dass wenn ein Mensch der Lust nachgibt, die Sünde hervorkommt. Das Resultat der Sünde ist der Tod.

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