Die Säulen für die weisse Leinwand

Die Säulen sind notwendig, um die weiße Leinwand zu tragen

Wie können wir ein Leben führen, in dem Gottes gerechte Taten zum Ausdruck kommen? Damit die weiße Leinwand aufgehängt werden kann und somit Gottes Gerechtigkeit sichtbar wird, gibt es 60 Säulen außen um die Stiftshütte herum. Ohne die Säulen kann die Leinwand nicht stehen. Aus diesem Grund sind die Säulen sehr wichtig. Sie werden detailliert beschrieben (2.Mose 27:9-19). Gott braucht für den Aufbau seines Hauses Säulen. „Mögen unsre Söhne in ihrer Jugendzeit wie stark gewachsene Pflanzen sein, unsre Töchter wie Ecksäulen, schön geschnitzt nach der Bauart eines Tempels“ (Ps. 144:12). Diese zeichnen sich nicht durch eine bestimmte Fähigkeit oder Begabung aus, sondern dadurch, dass sie genau so beschaffen sind, wie Gott es vorgeschrieben hat.

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Wir sind der Tempel Gottes

Gott hat ein Verlangen, unter den Menschen zu wohnen und sein Wesen zum Ausdruck zu bringen. Deshalb sollte schon Mose in der Wüste für Gott eine Wohnung (die Stiftshütte) bauen. Heute wohnt Gott nicht mehr in einem Zelt oder einem Haus, dass mit Händen gebaut ist (vgl. Apostelgeschichte 17:24). Vielmehr sind wir als Wiedergeborene das Haus Gottes. „Wisst ihr nicht, dass ihr ein Tempel Gottes seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1.Kor. 3:16).

Genauso wie man im Alten Bund Gottes Herrlichkeit an seiner Stiftshütte sehen konnte, möchte Gott seine Herrlichkeit durch uns und seine Gemeinde zum Ausdruck bringen. Dafür muss das Haus Gottes jedoch genau seinem Bauplan entsprechen.

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Wir sind der Tempel des lebendigen Gottes

Gott ist heilig, und der Ort, an dem er wohnt, muss heilig sein. Der Hebräerbrief sagt uns: „Die Hauptsache aber bei dem, wovon wir reden, ist: Wir haben einen solchen Hohepriester, der sich zur Rechten des Thrones der Majestät in den Himmeln gesetzt hat als ein Diener des Heiligtums und des wahren Zeltes, das der Herr aufgerichtet hat und kein Mensch“ (Hebräer 8:1-2). Die Heilige Schrift sagt uns, dass wir heute der Tempel des lebendigen Gottes sind: „Wisst ihr nicht, dass ihr ein Tempel Gottes seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben, denn der Tempel Gottes ist heilig; der seid ihr“ (1.Korinther 3:16-17) und: „Und was hat der Tempel Gottes mit den Götzen gemein? Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes; wie Gott gesagt hat: Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein“ (2.Korinther . 6:16). Heute wohnt der Herr in uns, und wenn wir Gläubige der Tempel des lebendigen Gottes sind, dann muss unser ganzes Wesen heilig und vollkommen geheiligt werden.

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Der Verfassung Gottes entsprechen

Das Reich der Himmel ist nahegekommen

Als Jesus auf diese Erde kam, wurde er von Johannes angekündigt. Dieser bereitete das Volk auf sein Kommen vor, indem er sprach: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahegekommen (Matthäus 3:2). In Jesus kam das Reich Gottes auf diese Erde. Er verkörperte in seinem ganzen Sein das Wesen Gottes. Er kam, um die Menschen aus der Gewalt der Finsternis zu retten und das Reich Gottes in die Herzen zu bringen. Bald wird er jedoch kommen, um das Reich Gottes sichtbar für alle Menschen auf dieser Erde aufzurichten. Deshalb ist es sehr wichtig, dass das Reich und sein Wesen heute schon in uns Christen und in der Gemeinde Gestalt gewinnt. Gott wird bei seinem Kommen alles richten, was seinem Reich nicht entspricht. Deshalb wollen wir heute schon das Gericht Gottes an uns erfahren. Dann werden wir bei seinem Kommen vorbereitet sein.

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Das Pfingstfest – Das Maß und die Funktion der einzelnen Glieder in der Gemeinde

Gott hat dem Volk Israel sieben Feste gegeben, die sie feiern sollten. Die ersten drei Feste (Passah, Fest der ungesäuerten Brote und Fest der Erstlinge) waren zeitlich sehr dicht beieinander. Das vierte Fest, das Pfingstfest (das Fest der Wochen) folgte genau 50 Tage später (3.Mose 23). Wie auch die ersten drei Feste, hat Jesus das Pfingstfest auf den Tag genau erfüllt: 50 Tage nach seiner Auferstehung erfüllte er die Gemeinde mit seinem Geist und das Gemeindeleben in Jerusalem begann: Viele wurden gerettet und „der Herr fügte die zusammen, die täglich gerettet wurden“ (Apostelgeschichte 2:47).

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