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Trump ist abgewählt  


Beiträge: 1
 Anonym
Gast
(@Anonym)
Beigetreten: 4 Wochen zuvor

Nun ist Trump abgewählt. Was bedeutet das für Eure Interpretation von Daniel 9,27?

13 Replies
Beiträge: 1
 Mish
(@mish)
New Member
Beigetreten: 5 Jahren zuvor

Das ist zu früh zu behaupten. Warten und sehen!

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1 Antwort
 tw
Admin
(@tw)
Beigetreten: 5 Jahren zuvor

Mitglied
Beiträge: 19

Genau, nur die Medien behaupten das. Keiner der 50 Staaten hat es offiziell bestätigt. Lasst uns mal schauen, was noch kommt. 🙂

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Beiträge: 3
(@reiner)
New Member
Beigetreten: 5 Jahren zuvor

Das Wort in Daniel 9:27 bleibt von der Bedeutung das gleiche, egal ob Trump Präsident wird oder nicht. Es wird jemand kommen, der einen Bund im nahen Osten schließen wird, der es den Juden erlauben wird, auf dem Tempelberg Opfer darzubringen. Das ist gewiss. Ob das nun Trump ist oder nicht, oder ob er nur jemand war, der vieles für diese Erfüllung vorbereitet hat, werden wir früher oder später erfahren. 

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Beiträge: 7
 Horst Müller
Gast
(@Horst Müller)
Beigetreten: 3 Wochen zuvor

Das ist wahr, ließe sich aber für jeden anderen Politiker der Welt genau so sagen. Wieso haben Sie sich in Ihren Beiträgen so ausführlich mit Trump beschäftigt? Tatsache ist, dass eine Abwahl Trumps nicht zu den von Ihnen veröffentlichten Interpretationen der Schrift passt.

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1 Antwort
 tw
Admin
(@tw)
Beigetreten: 5 Jahren zuvor

Mitglied
Beiträge: 19

@Horst Müller: Nochmal zusammengefasst:

  1. Wir befassen uns mit Trump, weil er (a) den Ansatz "Peace with Strength" verfolgt (vgl. Daniel 9:27), (b) Jerusalem als ewige Hauptstadt Israels anerkannt und die US-Botschaft dahin verlegt hat, (c) die Golanhöhen Israel zugesprochen hat, (d) den Deal of the Century - Peace for Prosperity - im Nahen Osten initiiert hat und (e) so viel Gutes für Israel in kürzester Zeit getan hat wie kein anderer Präsident vor ihm.
  2. Von einer "Abwahl" Trumps können wir keineswegs reden. Nur die Medien stellen dies so dar. In mehreren Bundesstaaten laufen Gerichtsverfahren wegen Wahlbetrugs. Erst wenn diese abgeschlossen sind und die Parlamente den Sieger offiziell bestätigt haben, können wir belastbare Aussagen über den Wahlsieger treffen. Vorher nicht. 
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Beiträge: 3
(@reiner)
New Member
Beigetreten: 5 Jahren zuvor

Das ist wahr, ließe sich aber für jeden anderen Politiker der Welt genau so sagen. 

Evtl. Für den iranischen Präsidenten Hassan Rohani würde dies höchstwahrscheinlich nicht zutreffen, da er Israel von der Landkarte entfernen möchte. Viele Politiker der Welt wollen z.B. den Status Quo am Tempelberg beibehalten, was heißt, dass den Juden weiterhin verhindert wird, dort Opfer darbringen zu können. Sicherlich gibt es auch Politiker der Welt die pro Israel sind, jedoch stellt sich im Anschluss die Frage, ob jener dann auch die nötige Macht hat, genau Daniel9:27 umzusetzen.

Hinzu kommt, dass die Friedensverträge die seit der Staatsgründung Israels 1948 aufkamen, schon im Vorfeld klar war, dass es hier nicht um die Erfüllung von Daniel 9:27 geht. Mit dem Plan Peace for Prosperity ist dies nun anders.

Daher haben wir prinzipiell die Annahme getroffen, dass Trump ein Kandidat für die Schließung des Bundes in Daniel9:27 sein könnte, Weil er 

- nicht nur in Wort sondern auch in Tat für Israel ist

- in seinem Friendsplan die Möglichkeit bestünde, den Juden das Opfern auf dem Tempelberg zu gewährleisten

- die nötige Macht hat, nicht nur Frieden im nahen Osten zu wünschen, sondern ihn durchaus auch umzusetzen

Aber egal wie gut oder schlecht die Chancen stehen, bleibt es - stand heute - bei einer Annahme und wir müssen weiter abwarten.

 

Viele Grüße

Reiner

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Beiträge: 7
 Horst Müller
Gast
(@Horst Müller)
Beigetreten: 3 Wochen zuvor

Nein, da kann ich Ihnen nicht zustimmen. Das NS Regime wollte die Juden ausrotten, schlussendlich hat aber genau das zur Gründung des Staates Israel beigetragen.
Dass ein gewisser Politiker in irgendeiner Weise dazu beigetragen hat, dass der Friedensvertrag im Nahen Osten kommt, lässt sich in dieser verallgemeinerten Form (Zitat oben) "Ob das nun Trump ist oder nicht, oder ob er nur jemand war, der vieles für diese Erfüllung vorbereitet hat, werden wir früher oder später erfahren." auf sehr viele Politiker anwenden.

Ich verstehe Ihre Argumentation bzgl. Herrn Trump sehr wohl. Ihre Antworten gehen jedoch an meinem Punkt vorbei. Sie haben in Ihren Vorträgen/Predigten sehr viel Zeit für Herrn Trump aufgewandt und über ihn gesprochen.
Sollte er nun tatsächlich abgewählt werden, haben Sie ein Glaubwürdigkeitsproblem.
Das ist mein Punkt.

Wie dem auch sei, lassen Sie uns die Entwicklungen der nächsten Wochen abwarten.

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1 Antwort
(@reiner)
Beigetreten: 5 Jahren zuvor

New Member
Beiträge: 3

@Horst Müller

Hm, wir reden so viel über dieses Thema, weil es wohl genau das ist, was noch für die Wiederkunft von Jesus Christus fehlt. Nun ist der aktuelle Kandidat Präsident Trump, da wir aktuell von keiner anderen Person wissen, der die Anforderungen erfüllen könnte. Sobald Trump diese nicht mehr erfüllt, kündigen wir das ebenfalls an und halten die Menschen weiterhin auf dem laufenden und möchten gerne über jede relevante Neuigkeit und jeden einzelnen Schritt zur Prophetie in Daniel9:27 informieren, unabhängig wieviel Zeit und Aufwand dies bei unseren Vorträgen zum Thema über die Wiederkunft Jesu bedeuten könnte.
 
Ich meine das dies nicht zur Unglaubwürdigkeit beiträgt und hoffe das ich den Punkt etwas besser verstehen konnte 🙂 
Antwort
Beiträge: 7
 Horst Müller
Gast
(@Horst Müller)
Beigetreten: 3 Wochen zuvor

Wenn eine Zeitung oder ein Fernsehsender wiederholt Mutmaßungen in die Welt setzt, die sich nicht bewahrheiten, wird bald niemand mehr diese Zeitung lesen oder das Programm schauen.
Warum? Weil das Medium nicht vertrauenswürdig ist.

Verschiedene christliche Sekten haben Daten für die Wiederkunft Jesu vorhergesagt.
Nachdem diese dann nicht eintraf, haben sie ihre Interpretationen einfach angepasst.

Die Interpretationen, die sie vertreten, lassen mich darauf schließen, dass sie aus dem evangelikalen Spektrum kommen. Ich halte nicht alles, was sie vertreten für falsch.
Aber passen sie auf, sich nicht durch ständige Mutmaßungen unglaubwürdig zu machen.
Jesus Christus sollte doch der Inhalt unseres Predigens sein. Er ist der selbe, gestern, heute und in Ewigkeit. Daher muss unser Wort ja, ja oder nein, nein sein.

Gruß

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Beiträge: 3
(@regineczubak)
New Member
Beigetreten: 5 Jahren zuvor

Lieber Bruder Reiner, lieber Herr Müller,

ich bin hier unter dem Account meiner Frau eingeloggt, mein Name ist Uwe und das Geschriebene stammt damit aus meiner Feder.

Das "ja, ja und nein, nein", wovon wir im Mt. 5:32, im Jk. 5:12 und im 2. Kor.1:18-20 lesen, entstammt für mich aus der Weisheit Gottes, zumal er am besten weiß was unser Wesen ausmacht und welche Hilfen und Erziehungsmaßnahmen wir brauchen. Wenn wir also eine Wahrheit aussprechen wollen, eine Interpretation kundtun, so können wir zu dieser Aussage nur ein "Ja" haben, oder ein "nein", was wiederum darauf beruht, dass es definitiv das Sprechen Gottes oder des HERRN sein muss; dazu aber später. Somit ist gewissermaßen der Bergriff "Interpretation" beim Wort Gottes, bzw. wenn es um eine Prophetie geht, fehl am Platz. Also entweder muss ich richtig liegen, damit ich der Wahrheit entsprechend etwas kundtue, oder ich stehe in der Gefahr was falsches zu sagen. Interpretation hat etwas von "eine Meinung haben". Paulus hat eine klare Haltung, wenn es darum geht das Sprechen des HERRN kund zu tun, also in Wahrheit zu sprechen, oder eine Meinung zu haben und das selbst darauf basierend, dass er sich auf den Geist beruft (1.Kor.7:40). Er macht da tatsächlich einen Unterschied.

Dieser Tatsache entsprechend, sollten auch wir so vorgehen, dass wir von einer Meinung sprechen, ausgehend vom Geist, oder dass wir gewiss sind, die Wahrheit ausgesprochen zu haben. Wenn das, was wir sagen einer Offenbarung, oder einer "fortlaufenden Offenbarung" (s. Äußerungen hierzu der Brüder in vergangenen Mitteilungen) entsprechen soll, müssen wir sicher sein, dass es ein Sprechen vom Thron ist! Somit fällt auch ein Überzeugen durch viele Worte zu jemand anderem weg. Wenn wir den Geist haben, wird der HERR sein Wort, welches durch Geschwister geredet wurde auch bestätigen, auch wenn es etwas länger dauern sollte. Unser wiedergeborener Geist wird das bestätigen können. 

Unser Fleisch neigt zur Wechselwendigkeit, es kann ein "ja" und "nein" sein, womöglich zur selben Zeit. So nicht bei Gott. In 2.Kor.1:18 lesen wir, dass Gott treu ist und wir nicht in diese Falle tappen brauchen, so dass unser Wort NICHT zugleich ein Ja und Nein ist. Die Worte die wir reden und die Botschaften die wir geben, müssen von Christus kommen! Sind wir unsicher, sollten wir besser von unserer Meinung sprechen, um genau dem vorzubeugen das Herr Müller angesprochen hat. Unser HERR ist so souverän und gibt zu seiner Zeit das Verständnis. Es ist ein Hinarbeiten wie im 1.Kor.1:10 beschrieben ist, einander festzuhalten "in einem Sinne und in einerlei Meinung". 

In Christus ist das "Ja" aller Gottesverheißungen (2.Kor.1:20). Sagen wir nicht häufig ein Amen zu Gottes Wort oder zu Gottes Sprechen? Bestätigen wir nicht damit dass er das "Ja" ist? Freilich können wir auch ein "Nein" sagen, wenn wir Satan entlarvt haben sollten. So bleibt es aber durch den Geist gewirkt. Wenn wir mit dem Wort Gottes umgehen, müssen wir es aufrichtig tun, nicht oberflächlich; das ist nicht immer einfach. Nur nebenbei, Gott bekommt seine Herrlichkeit (V.20) durch uns, wenn wir IHM unser Amen geben und sein Ja zum Vater somit bestätigen.

Meine "Meinung" ist, dass wir vorsichtig sein sollten, wenn es um Korrekturen oder Anpassungen des von uns gesprochenen Wortes geht, wenn es um öffentliche Mitteilungen geht. Es steht uns nicht gut an - wenn es denn auch so ist - dass durch Veränderungen wir auch unsere Mitteilung ändern oder anpassen müssten. Wir können nur in Übereinstimmung mit Christus sein, wenn wir das leben was wir predigen. So werden wir, bzw. wird Gott, auch nur die Menschen erreichen wahrscheinlich, die von Christus durch unser Sprechen in Wahrhaftigkeit begleitet wurden.

U.C.

Antwort
Beiträge: 7
 Horst Müller
Gast
(@Horst Müller)
Beigetreten: 3 Wochen zuvor

Lieber Herr Czubak,
vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort, ich kann Ihnen nur zustimmen.

Ich würde meine Kritik gerne noch an einem konkreten Beispiel festmachen.
In dem fast 60 minütigen Vortrag "Von der Demokratie zum Globalismus" vom 30.10.2019 werden fast 55 Minuten darauf verwendet, politische Fakten, Meinungen und republikanische Propaganda zu diskutieren. Unter anderem wird Bernie Sanders als Totengräber der amerikanischen Demokratie dargestellt. Sozialismus ist nicht per se mit Diktatur gleichzusetzen, genau so wenig wie Kapitalismus gleich Demokratie ist (siehe China).
Nur die letzten Minuten des Vortrags werden dann noch für das Evangelium genutzt - Schade!

Ein empfehlenswerter Beitrag vom 11.11.2020 vom ZDF:
https://www.youtube.com/watch?v=WZUfy3ogH3E
unterstreicht meine Aussagen.

Gruß,
Horst Müller

Antwort
1 Antwort
(@regineczubak)
Beigetreten: 5 Jahren zuvor

New Member
Beiträge: 3

@Horst Müller

Lieber Herr Müller, ich kenne diese Geschwister sehr vielen Jahren, ja sogar etliche kennen wir, als sie noch Kinder waren. Die Geschwister, so auch teilweise meine Frau und ich, durchlebten nicht nur harmonische Momente im Gemeindeleben. Das scheint es überall zu geben. (Ich meine jetzt nicht bezogen auf die Geschwister, die diese Seiten ins Leben gerufen haben - nein, sondern wundere mich grundsätzlich über das Phänomen einer Abspaltung auf Grund von Problemen)

Mir geht es in erster Linie überhaupt nicht darum, eigentlich öffentlich in einem Forum Geschwister zu kritisieren. Die Brüder haben diesen Weg der Öffentlichkeit gewählt und so kann es nicht mehr verborgen bleiben, was man sonst intern, z.B. in einer Brüderversammlungen vielleicht besprochen hätte. Man möchte wohl das, was man selbst empfangen hat, gerne der Allgemeinheit, bzw. weiteren Gläubigen kundtun. Es ist nicht einfach wie sich zeigt. Ich weiß nicht in wie weit sich die Brüder absprechen hinsichtlich den Veröffentlichungen. Mein Statement zu dieser Sache geschah halt auch über diese Oberfläche, weil es halt auch so eingerichtet ist zu tun. Ich denke, ich werde mich zukünftig auf diese Weise zurückhalten .... Die Frage bleibt jedoch, wie kann ich einen Nutzer dann kontaktieren? Hier zumindest meine Kontaktmöglichkeit, nicht anonym, was ist persönlich für nicht gut halte: tel. mobil 0151-64916286, Uwe Czubak, Bornheim bei Bonn. Ich meine mit meinem Statement von gestern alles gesagt zu haben. Möge alles dem Willen des HERRN entsprechen. Wenn Sie mich telefonisch kontaktieren wollen, gerne. Freundliche Grüße, Uwe Czubak

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Beiträge: 7
 Horst Müller
Gast
(@Horst Müller)
Beigetreten: 3 Wochen zuvor
Veröffentlicht von: @regineczubak

Man möchte wohl das, was man selbst empfangen hat, gerne der Allgemeinheit, bzw. weiteren Gläubigen kundtun

Jetzt sprechen Sie von "empfangen haben" und genau das ist der Knackpunkt. Wer/was ist die Quelle? Der Heilige Geist oder sind es nur eigene menschliche Ideen?
Predigen Sie das Evangelium weiterhin, aber ohne diesen "Sauerteig der Politik" (Zitat aus einem Ihrer Vorträge).

Ich denke, ich habe meine Position ausreichend klargemacht und bedanke mich bei allen Teilnehmer an der Diskussion.

Gott segne Sie!
Freundliche Grüße

Antwort
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