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Fegefeuer  


Beiträge: 2
 Tc
Gast
Themenstarter
(@Tc)
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Gibt es das Fegefeuer, da in einem Beitrag erwähnt wird  dass es für Christen Belohnung und Strafe gibt.

Wie durch das Feuer werden die Christen gerettet. Wie lange müssen die 

Christen im Feuer warten, bis Gott sie da raus holt.1000 Jahre? 

5 Antworten
Beiträge: 3
Admin
(@markus-kaiser)
Mitglied
Beigetreten: Vor 2 Jahren

Hallo Tc,

wenn wir das ganze Wort betrachten, dann wird die Bestrafung für untreue Christen 1000 Jahre dauern. Jesus sagt an vielen Stellen, dass Christen, die sich nicht vorbereitet haben, nicht in das Reich der Himmel eingehen dürfen (Mt. 5:20; 7:20-21; 16:24-27; 19:23-30; 24:46-51; 25:11-13, 21, 23, 26-30; Lk. 12:42-48; 19:17, 19, 22-27). Das Reich der Himmel ist hier das 1000-jährige Friedensreich von Christus auf der Erde. 
Um in sein Reich eingehen zu dürfen, müssen wir seiner Heiligkeit, Gerechtigkeit und Herrlichkeit entsprechen. Das möchte er in uns heute wirken! Wenn wir uns zu Lebzeiten nicht darum kümmern, muss uns Gott im Nachhinein züchtigen. Heute, während der Zeit der Gnade, zwingt Gott niemanden sich zu heiligen.
Das Wort verspricht uns dennoch, dass Gott in jedem das Werk vollendet, wenn er es durch die Wiedergeburt begonnen hat (Phil. 1:6). Daher liegt es an uns als wiedergeborene Christen, ob wir dieses Ziel heute in unserem Leben erreichen oder erst durch Feuer im 1000-jährigen Reich!

Liebe Grüße
Markus

Antwort
Beiträge: 4
 Ari
Gast
Themenstarter
(@Ari)
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Das stimmt nicht. Es gibt keine tausendjährige Strafe für Gläubige!

Antwort
Beiträge: 2
 jona
Customer
(@jona)
New Member
Beigetreten: Vor 5 Jahren

Hallo Tc!

Der Begriff "Fegefeuer" kommt m.E. nach in der Heiligen Schrift kein einziges Mal vor. Wohl aber die erwähnte Stelle, dass Gläubige, deren (christliches) Werk aus Holz, Heu und Stroh gebaut ist wie durchs "Feuer hindurch" gerettet werden. (1. Korinther 3:10-15)

Paulus spricht in diesem Zusammenhang ausschließlich von Gläubigen, da alle das gleiche Fundament, Christus, haben. (V.10) Der Tag des Herrn wird es allerdings klar machen, wie wir auf dieses Fundament gebaut haben. Gottes Weg das zu prüfen ist nun einmal das Feuer. (V.13)

"Wird jemandes Werk bleiben, so wird er eine Belohnung empfangen. Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch" (V14-15)

Paulus spricht also ganz deutlich von Belohnung oder Schaden für uns Gläubige.

Wenn wir nun die gesamte Schrift betrachten, können wir die Belohnung klar erkennen. In das Hochzeitsfest eingehen und für 1000 Jahre mit Christus auf dieser Erde zu regieren. (vgl. z.B. Lk. 19:12ff; Mt. 25:10; Offb. 2:26-27; 3:21; 20:4-6)

Wenn die Belohnung der Eingang in die Hochzeit und die tausendjährige Herrschaft ist, wie sieht dann der Schaden aus?

Die Antwort finden wir in den Bibelstellen im obigen Beitrag.

"Das Wort sie sollen lassen stahn,..." (Martin Luther)

Liebe Grüße,

Jona

 

Antwort
Beiträge: 1
 Gp
Gast
Themenstarter
(@Gp)
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Kann es denn nicht sein, dass die Strafe schon auf der Erde zu Lebzeiten ist, da Paulus den einen Christen, der mit der Schwiegermutter zusammen war, zu Lebzeiten in die Hände des Bösen gab, damit später wenigstens seine Seele gerettet wird. 

Antwort
Beiträge: 1
(@matthias-bohlender)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

@Gp

Hallo Gp,

in der von dir angeführten Stelle redet Paulus von Gemeindezucht. Wenn ein Bruder bewusst und offensichtlich in schwerer Sünde lebt, dann soll er aus der Gemeinde ausgeschlossen werden. Wir sollen also nicht nur individuell sondern auch kollektiv den Sauerteig ausfegen damit wir nicht durchsäuert werden, sondern ein neuer Teig sind.

 

1Kor 5:6-10: "Euer Rühmen ist nicht gut. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ‹ja bereits› ungesäuert seid! Denn auch unser Passah‹lamm›, Christus, ist geschlachtet. Darum lasst uns das Fest feiern, nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit Ungesäuertem der Lauterkeit und Wahrheit! Ich habe euch in dem Brief geschrieben, nicht mit Unzüchtigen Umgang zu haben; nicht überhaupt mit den Unzüchtigen dieser Welt oder den Habsüchtigen und Räubern oder Götzendienern, sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen."

 

Das ist aber keine Strafe im oben genannten Sinn, noch führen wir diese aus. Wir sollen uns lediglich vom Bösen trennen.

 

1Kor 5:13: "Die aber draußen sind, richtet Gott. Tut den Bösen von euch selbst hinaus!"

 

Das Richten ist die Sache Gottes und das wird er erst am Ende dieses Gnadenzeitalters tun. Solange lässt er die Sonne über Gute und Böse aufgehen und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

 

Hebr 9:27: "Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht,"

 

Liebe Grüße,

Matthias

Antwort
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