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Das Ziel unseres Glaubens: Die Errettung der Seele

Dieser Artikel fasst den Inhalt eines Vortrags zusammen, der im Rahmen des Tags der offenen Tür im Oktober 2022 in Stuttgart-Vaihingen mit dem Titel „Das Ziel unseres Glaubens: Die Errettung der Seele“ halten wurde. Im Zentrum dieses Vortrags stand das Wort Gottes im ersten Brief des Petrus:

… die ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, die Errettung eurer Seele.

1.Petrus 1:9

Drei Stufen der Errettung

Die Bibel spricht von drei Stufen der Errettung. Die erste Stufe ist die Wiedergeburt, die wir als anfängliche Errettung bezeichnen können. Bei unserer Wiedergeburt wird unser menschlicher Geist durch die Auferstehung Jesu Christi lebendig gemacht (vgl. 1.Petrus 1:3). Wir empfangen den Geist Christi durch Glauben und lassen uns in Christus hinein taufen, denn die Wiedergeburt geschieht durch Wasser und Geist (vgl. Johannes 3:5). Doch dies ist erst der Anfang.

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Danach beginnt unser Christenleben. Unser Christenleben ist wie ein Wettlauf (vgl. Hebräer 12:1-2). Nachdem wir wiedergeboren sind, beginnt dieser Lauf. Während dieses Laufs wird unsere Seele Stück für Stück gerettet. Dies ist die zweite Stufe der Errettung. Ziel ist die volle Errettung unserer Seele und – bei der Wiederkunft Jesu Christi die Erlösung unseres Leibes (vgl. Philipper 3:21). Die Erlösung unseres Leibes ist damit die dritte und letzte Stufe unserer Errettung.

Errettung von Verstand, Wille und Gefühl

Wozu gibt es diesen Wettlauf? Weil es nach unserer Wiedergeburt für Gott noch sehr in uns zu tun gibt. Wir sind zwar wiedergeboren, aber unsere Seele ist damit noch nicht vollständig gerettet. Unsere Seele besteht aus Verstand, Wille und Gefühl. Wie ist unsere eigene Erfahrung mit diesen drei Teilen der Seele, nachdem wir wiedergeboren sind?

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Wie steht es mit unserem Verstand? Vielleicht sind wir schon lange wiedergeboren, aber unser Denken ist oft noch nichtig – manchmal sogar finster und sündig. Brauchen wir da nicht Erneuerung? Römer 12:1 spricht von der Erneuerung des Verstandes.

Auch unser Wille braucht Errettung. Wir beten zwar zu Gott: „Dein Wille geschehe“, aber leider sind wir sehr oft noch eigenwillig und machen, was wir wollen. Wir brauchen auch hier Errettung!

Unser Gefühl ist auch noch nicht ganz errettet. Wir sollten Gott von ganzem Herzen lieben, sogar mit der ersten und besten Liebe (vgl. Matthäus 22:37; Offenbarung 2:4). Aber tun wir dies auch? Sehr oft stellen wir fest, dass wir vor allem uns selbst lieben. Damit wir den Herrn Jesus mit der ersten Liebe lieben können, benötigen wir mehr Errettung in unserem Gefühl.

Unsere Mitarbeit

Während die anfängliche Errettung ganz aus Gnade und ohne Werke geschieht, müssen wir bei der Errettung unserer Seele bewusst mitwirken. Paulus bestätigt dies:

Daher, meine Lieben, wie ihr ja allezeit gehorsam gewesen seid, bewirkt eure eigene Errettung mit Furcht und Zittern bis zur Vollendung, nicht nur wie in meiner Anwesenheit, sondern nun viel mehr in meiner Abwesenheit, denn Gott ist es, der in euch beides wirkt, das Wollen und das Wirken, für sein Wohlgefallen.

Philipper 2:12-13

Wenn es um die Errettung der Seele geht, müssen wir unsere eigene Errettung bewirken – sogar mit Furcht und Zittern. Zum Beispiel müssen wir lernen, unserem gefallenen Denken Einhalt zu gebieten und die Lenden unseres Denksinns zu umgürten (vgl. 1.Petrus 1:13). Genauso braucht es unsere Mitarbeit, wenn wir den Willen Gotten tun möchten: Wir müssen uns in vielen Situation bewusst für Gott entscheiden. Solche Entscheidungen nimmt uns Gott nicht ab, sondern er erwartet unsere Mitarbeit. Auch um die erste Liebe müssen wir kämpfen und Buße tun, wenn wir sie verlassen haben (vgl. Offenbarung 2:5). Gott ist also auf unsere Mitarbeit angewiesen, und dann wirkt Gott auf seiner Seite auch das Vollbringen.

Die Belohnung

Wenn wir bei der Errettung der Seele mitarbeiten, erhalten wir bei der Wiederkunft des Herrn eine Belohnung. Wenn wir treu mitgearbeitet haben und unsere Seele haben erretten lassen, so dürfen wir bei der Wiederkunft des Herrn 1000 Jahre mit ihm zusammen regieren. Verweigern wir aber dem Herrn unsere Mitarbeit, so bleibt unsere Seele, wie sie anfänglich war und wird nicht errettet. Als Konsequenz müssen wir während des 1000-jährigen Reiches in der äußeren Finsternis bleiben – bei Heulen und Zähneknirschen.

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Normal ist aber, dass wir heute bei der Errettung der Seele mitarbeiten und die Belohnung empfangen. Dafür sind wir berufen. Mögen wir heute mit der Gnade zusammenarbeiten, dass wir im 1000-jährigen Reich qualifiziert sind, mit dem Herrn zu herrschen!

Vortrag als Video

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