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Das Brandopfer (3)

Die Notwendigkeit, Gottes Willen zu erkennen und zu tun

Jesus warnt uns mit einem sehr ernsten Wort in Matthäus 7:21-23: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird in das Reich der Himmel kommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten getan? Und dann werde ich ihnen erklären: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit!“

Viele mögen sagen, dass sich diese Verse auf die Ungläubigen beziehen, aber die Ungläubigen würden ihn weder „Herr, Herr“ nennen noch weissagen oder Dämonen austreiben und in seinem Namen Wunder tun. Es sind also Gläubige, die dem Herrn nach eigenem Gutdünken dienen. Der Herr anerkennt die Dinge, die sie getan haben, nicht als den Willen des Vaters. Daher sollten wir fragen, was der Herr mit dem „Willen des Vaters“ meint. Im vorherigen Kapitel von Matthäus lehrte der Herr seine Jünger, wie man betet: „Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt, dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf der Erde“ (Mt. 6:9-10). Das Evangelium im Buch Matthäus wird das Evangelium des Reiches genannt. Johannes der Täufer, Jesus und seine Jünger predigten und sagten: „Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahegekommen!“ (Mt. 3:2; 4:17; 10:7). Das Matthäusevangelium verwendet sogar 32-mal den Ausdruck: „das Reich der Himmel“. Der Herr sagte auch zu Beginn seines Dienstes: „Selig sind die Armen im Geist, denn ihnen gehört das Reich der Himmel“ (Mt. 5:3). Er warnte im selben Kapitel noch einmal ernsthaft: „Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht übertrifft, werdet ihr gewiss nicht in das Reich der Himmel kommen“ (V. 20).

Das Matthäusevangelium zeigt uns, dass es Gottes Wille ist, sein himmlisches Reich auf diese Erde zu bringen. Dafür musste er zuerst die Erlösung durch Jesus Christus vollbringen, um ein Volk für sein Reich zu gewinnen. Wir müssen wiedergeboren werden, damit das Leben seines Reiches in uns hineinkommt (Joh. 3:3-6). So werden wir in Matthäus 13:38 die „Söhne des Reiches“ genannt. Ihr fragt vielleicht: „Wo ist dieses Reich?“ Der Herr antwortete in Lukas 17:21, dass dieses Reich von der Welt heute nicht äußerlich gesehen werden kann, aber er sagt: „Denn seht, das Reich Gottes ist mitten unter euch“. Wir wissen, dass er sich auf sein Leben in uns bezieht. Die Schrift sagt uns jedoch auch, dass dieses Leben in uns wachsen und zur Reife kommen muss.

Der Vater offenbarte Petrus in Matthäus 16:16 noch mehr, nämlich, dass Jesus „der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“ ist. Die Juden verstanden „den Christus“ (auf Hebräisch: der Messias) als den gesalbten König. Gleich danach offenbarte der Herr Petrus, dass er seine Gemeinde bauen wird, und die Pforten des Hades sie nicht überwältigen werden (V. 18). Auch wird er Petrus und der Gemeinde „die Schlüssel zum Reich der Himmel“ geben (V. 19). Diese Offenbarung ist ein wunderbares Geheimnis: Gottes Reich ist heute die Gemeinde, die Christus baut, um die Pforten des Hades zu besiegen. Und der Herr Jesus ist nicht nur unser Retter, sondern noch viel überragender, heute ist er der König der Könige und der Herr der Herren (1.Tim. 6:5; Offb. 17:14; 19:16) der auf dem Thron sitzt. Er ist der Herrscher über die Könige der Erde (Offb. 1:5), und als unser großer himmlischer Hohepriester nach der Ordnung Melchisedeks ist er der König der Gerechtigkeit und der König des Friedens (Hebr. 7:1-2). Aber ist er auch der König in unseren Herzen? Regiert er in unserem Leben?

Wir sollten sein Reich und seine Untertanen sein, aber wir sind immer noch so rebellisch. Der Herr sagte in Markus 3:24: „Wenn ein Reich mit sich selbst uneins ist, kann dieses Reich nicht bestehen“ (s. auch Mt. 12:25). Heute sehen wir viel Verwirrung, Spaltung und Verwüstung unter dem Volk Gottes. Die Ursache dafür ist, dass wir den Willen des Vaters nicht kennen. Wir erkennen nicht, dass die Gemeinde heute sein Reich ist. Wir hören nicht auf die Salbung, seinen Heiligen Geist in uns, und obwohl wir anscheinend viele Dinge für ihn tun, tut jeder nur das, was in seinen Augen recht ist (5.Mo. 12:8). Es ist kein Wunder, dass der König bei seinem zweiten Kommen zu vielen Christen sagen wird: Weicht von mir. Ich habe euch nie gekannt (Mt. 7:21-23; 25:12; Luk. 13:25-27). Das ist tragisch.

Offenbarung 1:6 und 5:10 zeigen, dass Gott uns gerettet hat, um uns zu Königen und Priestern für sich selbst zu machen. Als Gott sein Volk aus Ägypten herausführte, war es von Anfang an sein Plan, es zu einem Königreich von Priestern und einer heiligen Nation zu machen (2.Mo. 19:6). Aber das Volk Israel rebellierte gegen ihn und betete Götzen an. Gott hat seinen Plan jedoch nie geändert, vielmehr wird er ihn mit seiner Gemeinde im Neuen Bund erfüllen. Die Mehrheit der Christen sieht sich jedoch nicht als Priester und noch viel weniger als Könige. Ihnen wird gelehrt, dass sie alle in den Himmel kommen werden, um dort alle möglichen Dinge zu genießen, z.B. Golf spielen, auf goldenen Straßen spazierengehen oder in himmlischen Villen wohnen. Jedoch wird nichts über Gottes Plan gelehrt, dass die Menschen mit Christus regieren sollen. Jesus aber sagt: „Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden die Erde erben“ (Mt. 5:5). Wenn der Herr zurückkommt, werden wir mit ihm „auf Erden herrschen“ (Offb. 5:10). Kurz gesagt, das ist der Wille des Vaters, seine hohe Berufung für uns. Wir hoffen, dass viele Christen dies heute sehen und seinem Ruf folgen werden.

Um mit dem Vater zusammenzuarbeiten und heute seinen Willen zu erfüllen, müssen wir die Priesterschaft ausüben, wie es uns 1.Petrus 2:5 zeigt. Es geht nämlich zuerst darum, Christus als die Wirklichkeit aller Opfer, besonders des Brandopfers, zu kennen und zu erfahren. Dann müssen wir auch lernen, die beste dieser Erfahrungen Gott, unserem Vater, als geistliches Opfer in der Gemeinde darzubringen. Mögen wir diese königliche Priesterschaft und die wahren Anbeter werden, um dem Vater geistliche Opfer durch Jesus Christus darzubringen. Amen!

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