Unser Mund soll Gottes große Taten verkündigen!

Unser Mund ist sehr wichtig, weil wir damit Gott loben und den Teufel in die Flucht schlagen können. Unser Mund ist dafür da, die großen Taten Gottes zu verkündigen, die uns das Wort Gottes zeigt und die wir erfahren haben. Leider ist es jedoch im Christentum sehr verbreitet, dass in der Versammlung oder im Gottesdienst nur wenige ihren Mund aufmachen, um Gott zu loben. Der Großteil der Gläubigen schweigt während des Gottesdienstes.

In Offenbarung Kapitel 12 Vers 11 lesen wir jedoch: „Und sie haben ihn überwunden durch das Blut des Lammes und durch des Wortes ihres Zeugnisses, und haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tod!
Es ist wirklich erstaunlich, dass es eine Eigenschaft der Überwinder ist, ihren Mund aufzutun und Gott zu bezeugen. Indem wir unseren Mund öffnen und Gott mit unserem Herzen loben, können wir den Teufel überwinden. Es reicht nicht aus, wenn nur unser Herz Gott lobt. Im Römerbrief Kapitel 10 Vers 9 steht: Wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Das Herz und der Mund gehören zusammen! Und wenn wir das aussprechen, was in unserem Herzen ist, dann erfahren wir Errettung.

In der Gemeinde dürfen wir unsere Lippen nicht verschließen. In Psalm 40 Vers 9-10 steht: „Ich habe Gerechtigkeit als frohe Botschaft verkündigt in der großen Gemeinde; siehe, ich will meine Lippen nicht verschließen, HERR, das weißt du! Deine Gerechtigkeit verbarg ich nicht in meinem Herzen, ich redete von deiner Wahrheit und von deinem Heil; deine Gnade und Wahrheit verschwieg ich nicht vor der großen Gemeinde“. Die Gemeinde ist der Ort, an welchem der Ruhm Gottes verkündigt werden soll. David hat deshalb gebetet: „O Herr, tue meine Lippen auf, dass mein Mund deinen Ruhm verkündige“ (Psalm 51:17). Als Christen sind wir berufen, Gott als Priester zu dienen (vgl. 1.Petrus 2:5). Deshalb gilt für uns heute auch Psalm 132:16: „Ihre Priester will ich mit Rettung kleiden und ihre Heiligen sollen vor Freude laut jubeln“.

Gott hat sehr viel Gutes für uns getan und gibt uns reichlich Nahrung in seinem Wort. Deshalb fordert Gott von uns auch ein Lob: „Und wenn du gegessen hast und satt geworden bist, dann sollst du den HERRN, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat“ (5.Mose 8:10).

Lasst uns den Herrn loben und seine großen Taten verkündigen!

Maranatha!