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Bei Gott gibt es kein Ansehen der Person  


Beiträge: 5
 Mish
Themenstarter
(@mish)
Active Member
Beigetreten: Vor 5 Jahren

Wenn es nach 5. Mose 10:17, Röm. 2:11, Apg. 10:34 und Eph. 6:9 bei Gott kein Ansehen der Person gibt (auf Englisch, "favoritism" / "partiality"), wie kann es sein, dass der Herr Johannes (am meisten) liebte? Oder dass Daniel der vielgeliebter genannt wurde (Dan. 10:11)?

Die verschiedenen Stufen der Belohnung im Reich machen Sinn: Wie viel man verdient, ist proportional dazu, wie viel man investiert. Diejenigen, die faul oder unwillig sind (ihr Talent vergraben), ernten keine große Belohnung. Aber die Liebe des Herrn zu "verdienen" scheint subjektiver zu sein - kann ich beeinflussen, wie sehr der Herr mich liebt?

1 Antwort
Beiträge: 1
(@rene-hahn)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Jahren

Hallo Mish,

 

weil niemand etwas schreibt, schreib ich dazu ein paar Gedanken,

die anderen Jünger hätten vielleicht diese Liebe nicht ertragen oder damit richtig umgehen können…

 

Auf der anderen Seite die Tatsache, dass wir Gottes Gerechtigkeit nicht verstehen können.

Er erscheint uns oftmals sehr ungerecht in der Schrift! Man könnte sagen, sogar haarsträubend!

Rö 9:14ff steht ja einiges zu dem Thema,

„Denn zu Mose spricht er: ‚wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig; und über wen ich mich erbarme, über den erbarme ich mich.‘“

Er tut es, um seine wunderbaren Pläne auszuführen, um Macht, Barmherzigkeit, Langmut zu zeigen etc…

Wir können uns als seine „Töpferware“ nur darunter demütigen.

Gott will Menschen durch subjektiv empfundenes Unrecht möglicherweise „provozieren“, stärker zu glauben, im Glauben fester, treuer zu werden…ZB die Syro-Phönizierin. Das ist eigentlich auch eine Gnade. Diese Erfahrung habe ich auch gemacht, z.B. bei Unfällen.

Gott kann jedem nur das geben, was seinem Glauben entspricht. Mt 9:29

Von den Vielgeliebten erwartet Gott dann andererseits möglicherweise auch Vieles.

Wenn wir hingegen die Person ansehen, dann geschieht es nicht nach wunderbaren Plänen…

 

Lg René

Antwort
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